Im Herbst fällt im Garten jede Menge Laub an und damit beginnt für viele die alljährliche Gartenarbeit: Laub kehren, sammeln und entsorgen. Doch nicht jedes Blatt muss in der Tonne landen. Wer im Herbst etwas mehr Natur zulässt, kann das Laub sinnvoll nutzen und gleichzeitig den eigenen Garten ökologischer gestalten.
Laub clever nutzen – so geht’s:
- Liegen lassen und Beete schützen: Unter Bäumen, Sträuchern und Hecken darf das Laub einfach liegen bleiben. Es schützt den Boden vor Kälte und Austrocknung und wird nach und nach zu wertvollem Humus.
- Tieren ein Zuhause geben: Ein kleiner Laubhaufen in einer ruhigen Gartenecke bietet Igeln, Insekten und anderen Kleintieren einen geschützten Platz zum Überwintern.
- Rasen freihalten: Auf dem Rasen sollte das Laub entfernt werden, damit ausreichend Licht und Luft an die Gräser gelangen. Das gesammelte Laub kann anschließend für Beete oder einen Laubhaufen genutzt werden.
Wichtig: Auf Gehwegen sollte Laub regelmäßig entfernt werden, da nasses Laub schnell rutschig wird. Außerdem gilt hier die örtliche Räum- und Reinigungspflicht.
Mit ein wenig Gelassenheit beim Herbstputz lässt sich also viel für die Natur tun. Wer dem Laub seinen Platz lässt, schafft Lebensräume, schützt den Boden und unterstützt den natürlichen Kreislauf.
Im Herbst darf der Garten ruhig ein bisschen wilder sein!