Rheinbach wird Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinde und Kommunen in Nordrhein-Westfalen

Die Stadt Rheinbach ist in die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS NRW) aufgenommen worden. Die Auswahlkommission gab ihre positive Entscheidung unmittelbar nach der Hauptbereisung am 16. Oktober 2026 bekannt.

Die Stadt hatte sich 2022 um die Mitgliedschaft beworben und beide Bereisungsrunden des Auswahlverfahrens durchlaufen. Bei einer gemeinsamen Fuß- und Radtour durch das Stadtgebiet wurden wichtige Vorhaben und die bestehende Infrastruktur vorgestellt. In einer anschließenden Coaching-Runde gab die AGFS konkrete Hinweise zur weiteren Verbesserung der Bewerbung und der Maßnahmen zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs.

Bei der Hauptbereisung zeigte die Stadt der Auswahlkommission die Qualität, Sicherheit und Alltagstauglichkeit ihrer Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur. Dabei stellte sie die in den vergangenen vier Jahren umgesetzten Maßnahmen vor. Dazu zählen u.a. die Ausweisung von Fahrradstraßen und eines Radrings, befestigte und gut befahrbare Streckenabschnitte, einheitliche Abstellanlagen sowie ein Wegweisungssystem. Auch die Anbindung der Ortschaften, die Barrierefreiheit und die Sicherheit von Schulwegen wurden weiter verbessert. Die Kommission überzeugte sich vor Ort von den Fortschritten und entschied, die Stadt als Mitglied in die AGFS NRW aufzunehmen. 

„Wir freuen uns sehr über diese positive Bewertung der Kommission und die daraus folgende Aufnahme in die AGFS NRW. Für uns ist dies Lob und Ansporn zugleich, um die Rahmenbedingungen in Sachen Nahmobilität weiter zu verbessern.", so Mobilitätsmanagerin Nicole Fritzsche.

Mit der Aufnahme in die AGFS NRW wird das Engagement der Stadt Rheinbach für eine fußgänger- und fahrradfreundliche Mobilität anerkannt. Die Mitgliedschaft bietet zugleich neue Möglichkeiten, die Nahmobilität kontinuierlich weiterzuentwickeln. Dazu zählen insbesondere der fachliche Austausch mit anderen Mitgliedskommunen und Fachleuten, die Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit sowie ein erleichterter Zugang zu Förderangeboten für den weiteren Ausbau des Fuß- und Radverkehrs.