Aktionstag „Starkregen- und Hochwasserschutz“ in Bornheim am 6. September

Medieninformation der Stadt Bornheim vom 18. August 2026

Fachleute zeigen wie rechtzeitige Vorsorge Schäden vermeiden kann

Starkregen kann jeden treffen – und oft bleibt nur wenig Zeit, wenn große Wassermengen plötzlich auf Straßen, Grundstücke und Gebäude treffen. Wie lässt sich vorsorgen? Welche Maßnahmen schützen das eigene Zuhause? Wie können Kommunen widerstandsfähiger werden? Und welchen Beitrag können natürliche Lösungen leisten?

Antworten auf diese Fragen gibt der interkommunale Aktionstag „Starkregen- und Hochwasserschutz“ am Sonntag, 6. September, 2026 von 10 bis 16 Uhr im Alexander-von-Humboldt Gymnasium, Adenauerallee 50 in Bornheim. Die Veranstaltung richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger aus der Umgebung und ist kostenfrei. Der Aktionstag ist eine etablierte, interkommunale Veranstaltung, die nach erfolgreichen Jahren in Meckenheim, Rheinbach und Wachtberg nun in Bornheim stattfindet.

Praxisnahe Infostände, spannende Fachvorträge und Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen geben Einblicke in konkrete Möglichkeiten der Klimaanpassung und Starkregenvorsorge. Die Bandbreite reicht vom Schutz von Gebäuden und Grundstücken über Versicherungen bis hin zu naturbasierten Lösungen wie dem Einsatz von Miscanthus als nachwachsender Rohstoff und Element der Starkregenvorsorge auf Ackerflächen. 

Die Kommunen Alfter, Bonn, Bornheim, Brühl, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg informieren über eigene Vorsorge- und Anpassungsmaßnahmen, während Universität Bonn und Technische Hochschule Köln wissenschaftliche Ansätze und innovative Lösungen vorstellen. Die Verbraucherzentrale NRW gibt praktische Hinweise zum Schutz von Haus und Grundstück. Und Fachleute aus Versicherung, Feuerwehr, Hochwasserschutz und Objektschutz beantworten Fragen zur Vorsorge und zum Umgang mit Risiken.

 „Starkregenvorsorge beginnt nicht erst dann, wenn das Wasser bereits im Keller steht. Wer sich frühzeitig informiert und geeignete Maßnahmen ergreift, kann Schäden vermeiden oder deutlich reduzieren. Gleichzeitig brauchen wir eine Klimaanpassung, die über den einzelnen Schutz von Gebäuden hinausgeht und auch unsere Kommunen übergreifend widerstandsfähiger macht“, betonen die Veranstalter.

Auch das Vortragsprogramm greift unterschiedliche Perspektiven auf: Das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW (LANUK) informiert über die Auswirkungen des Klimawandels. Die Feuerwehr Bornheim berichtet über die Gefahrenabwehr und die Herausforderungen im Starkregeneinsatz. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit Objektschutz, naturbasierten Lösungen und Möglichkeiten der Starkregenvorsorge in der Landwirtschaft. 

Nähere Informationen zum Aktionstag hat die Klimaregion Rhein-Voreifel auf ihrer Homepage unter www.klima-rv.de/sei-dabei zusammengefasst.