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Allgemein , Rheinbach

Wasserwirtschaft in der Eifel von der Römerzeit bis in das Mittelalter

Donnerstag, 21.05.2026

Vortrag zur Ausstellung „Eifelland –

Wasserland“

Jedes Kind kennt den Römerkanal, die berühmte Wasserleitung,

die in römischer Zeit das damalige Köln mit Trinkwasser

versorgte.

Wer nun glaubt, mit dem Ende der Römerzeit wäre auch

mit den großartigen Ingenieurbauten in der Eifel Schluss

gewesen, der muss sich eines Besseren belehren lassen.

Betrachtet man die Zeitspanne der 1000 Jahre bis zum

Beginn der Neuzeit, so fällt auf, dass nördlich der Alpen zwar insgesamt nur vier Tunnel gebaut worden sind, davon aber allein zwei in der Eifel: Der Fulbertstollen von Maria Laach ist eine frühe Hochwasserschutzmaßnahme des am Laacher See gelegenen Benediktinerklosters. Er könnte dem Blankenheimer Wasserleitungs-Tunnelbau des Jahres 1468/69 als Vorbild gedient haben. Dort ging man aber noch einen Schritt weiter und konzipierte außerdem eine hochtechnische Druckleitung zur Wasserversorgung der Burg. So liegt ein hochinteressantes Gewebe technischen Wissens über dieser wunderschönen Eifellandschaft. Dessen Betrachtung liegt wie ein Bilderbuch vor uns – man

muss nur darin blättern, um sich in den Bann dieser Technikgeschichte ziehen zu lassen!

Mit Prof. Dr. Klaus Grewe

Freundeskreis Römerkanal e. V.

Informationen und Anmeldung: Stadt Rheinbach,

02226 917 507 oder roemerkanal@stadt-rheinbach.de

Kostenfrei, Spenden willkommen

18:00 Uhr

Ratssaal im Himmeroder Hof, Himmeroder Wall 6, Rheinbach