26 Die Ente bleibt draußen
Acryl
Hans-Gerd Wolfgarten
Mit Die Ente bleibt draußen greift Gerd Wolfgarten aktuelle politische Entwicklungen in einer bewusst zugespitzen Bildsprache auf. Im Mittelpunkt stehen zwei markante Figuren, die unverkennbar auf führende Politiker verweisen. Die Szene wirkt gleichermaßen grotesk wie beunruhigend: Im Hintergrund kündigt ein bedrohliches Bild den drohenden Verlust von Sicherheit und Frieden an, während zahlreiche Details die politische Satire verstärken.
Der rätselhafte Titel verweist auf die Mehrdeutigkeit des Werkes. Die kleine Ente bleibt außerhalb des Geschehens – als unscheinbares Symbol für das, was ausgegrenzt, übersehen oder bewusst außen vor gelassen wird. Gerade diese Irritation lädt dazu ein, über Macht, Verantwortung und politische Entscheidungen nachzudenken.
Wolfgartens Malerei versteht sich als Kommentar zum Zeitgeschehen. Sie fordert die Betrachtenden auf, sich mit den Folgen politischen Handelns auseinanderzusetzen und erinnert daran, dass Demokratie vom kritischen Hinsehen und von der Bereitschaft lebt, gesellschaftliche Entwicklungen nicht gleichgültig hinzunehmen.
Hans-Gerd Wolfgarten lebt und arbeitet in Grevenbroich.
Seine Arbeit finden Sie in der Naturkiste, Vor dem Voigtstor 7.
Mehr auf:
https://www.wolfgartenart.de/


