Dominic Poe, Berlin - Installation

Der Künstler ist ausgebildeter Architekt und arbeitet an der Schnittstelle von Raum, Struktur und gesellschaftlichen Systemen. Seine künstlerische Praxis basiert auf architektonischen Entwurfs- und Analyseprozessen, insbesondere auf diagrammatischen Methoden, mit denen soziale und gesellschaftliche Ordnungen untersucht und formal übersetzt werden. Im Mittelpunkt stehen nicht konkrete Narrative, sondern Prozesse, Relationen und strukturelle Zusammenhänge. 

Durch Zeichnung, Modell und räumliche Abstraktion entstehen Arbeiten, die komplexe Systeme reduzieren und als visuelle und räumliche Konstellationen erfahrbar machen. Der architektonische Hintergrund ermöglicht eine präzise, analytische Formensprache, in der gesellschaftliche Prozesse als offene, dynamische Systeme reflektiert werden.