Seit Oktober 2025 werden in der Bahnhofgasse umfangreiche Bauarbeiten zur Sanierung des Abwasserkanals durchgeführt. Parallel dazu erneuert das Wasserwerk die Trinkwasserleitung in diesem Bereich. Aufgrund mehrerer unvorhergesehenen Umstände verlängert sich die Bauzeit in den August.
Im Zuge der Aushubarbeiten wurden zunächst Versorgungsleitungen freigelegt, die in den vorhandenen Bestandsunterlagen nicht dokumentiert waren. Da die Eigentumsverhältnisse dieser Leitungen nicht eindeutig geklärt werden konnten, waren zusätzliche Untersuchungen sowie umfangreiche Abstimmungen mit verschiedenen Versorgungsträgern erforderlich. Dies führte zu Verzögerungen im Bauablauf.
Darüber hinaus mussten Teile der Ausführungsplanung angepasst werden. So konnte der ursprünglich geplante Standort für ein Schachtbauwerk aufgrund der tatsächlich vorgefundenen Leitungsführung nicht umgesetzt werden. Die notwendige Umplanung und die daraus resultierenden baulichen Anpassungen nahmen zusätzliche Zeit in Anspruch.
Ein weiterer Verzögerungsgrund war die erforderliche Verlegung einer Gasleitung. Diese Maßnahme war notwendig, um die für die Baugrubensicherung eingesetzten Verbaugeräte fachgerecht und sicher einbauen zu können.
Während der gesamten Bauzeit wurde zudem großer Wert daraufgelegt, die Erreichbarkeit der angrenzenden Grundstücke sicherzustellen. Hierfür mussten aufwendige Anliegerzuwegungen hergestellt und fortlaufend an den Baufortschritt angepasst werden.
Anschließend musste auch die eingerichtete Notleitung des Wasserwerks verlegt werden. Die hierfür notwendigen Arbeiten konnten erst nach entsprechender technischer Planung und Abstimmung umgesetzt werden.
Aufgrund dieser unvorhergesehenen Rahmenbedingungen verlängert sich die Bauzeit der Maßnahme voraussichtlich bis in den August 2026. Alle beteiligten Unternehmen sowie die Stadt Rheinbach arbeiten weiterhin daran, die Arbeiten schnellstmöglich und unter Einhaltung aller technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen abzuschließen.
Die bestehenden Regelungen zum Anwohnerparken bleiben weiterhin in Kraft. Die Rettungswege werden jederzeit freigehalten.
Die Stadt Rheinbach bittet die Anwohnenden sowie alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die entstandenen Unannehmlichkeiten.