Hochschule Bonn-Rhein-Sieg errichtet Wunschbaum am Campus Rheinbach – Zeichen gegen Altersarmut

Medieninformation der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

140 Wünsche für ein glückliches Weihnachtsfest: Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) hat in Kooperation mit der Stadt Rheinbach am Campus Rheinbach wieder einen Wunschbaum errichtet, an dem ab sofort Karten mit Weihnachtswünschen hängen. Dieses Jahr werden in Zusammenarbeit mit der Tafel Rheinbach-Meckenheim Seniorinnen und Senioren bedacht, die von Altersarmut betroffen sind. Bürgerinnen und Bürger können nun einen Wunschzettel abnehmen, das entsprechende Geschenk besorgen und mit der Wunschkarte daran bis spätestens Freitag, 12. Dezember 2025, am Empfang der Hochschule abgeben.

Es ist mittlerweile eine Tradition in Rheinbach: der Weihnachtswunschbaum. Die Idee dabei ist einfach: Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg stellt im Freien einen geschmückten Weihnachtsbaum auf und behängt ihn mit Karten, auf die Menschen zuvor einen kleinen Wunsch geschrieben haben. Die folgenden zwei Wochen ist jede und jeder eingeladen, vorbeizukommen und eine der Karten mitzunehmen und das notierte kleine Geschenk zu besorgen. Wer die Menschen sind, die die Karten ausfüllen, wechselt von Jahr zu Jahr. In diesem Jahr waren es Seniorinnen und Seniorinnen, die nur wenig Geld zur Verfügung haben.

Hochschulpräsidentin Marion Halfmann und die Kanzlerin der H-BRS, Angela Fischer, haben heute gemeinsam mit Rheinbachs Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel die Wunschkarten an den Weihnachtsbaum gehängt: „Altersarmut und die Vereinsamung und die Vereinsamung von Seniorinnen und Senioren sind gesamtgesellschaftliche Probleme. Mit unserem Wunschbaum möchten wir auf das Thema aufmerksam machen und gleichzeitig unseren Beitrag dazu leisten, den Betroffenen ein schönes Weihnachtsfest zu ermöglichen“, sagte Halfmann. Angela Fischer ergänzte: „Der Wunschbaum ist uns als Hochschule ein besonderes Anliegen. Ich möchte sowohl unsere Beschäftigten als auch Bürgerinnen und Bürger dazu ermuntern, bei der Aktion mitzumachen.“ 

„Ich freue mich sehr, dass diese gemeinsame Tradition fortgeführt wird und wir unabhängig vom Standort im Himmeroder Hof oder auf dem Campus ein Zeichen für Solidarität setzen. Mit der Tafel Rheinbach-Meckenheim haben wir einen idealen Partner gefunden, der uns darin unterstützt, Großzügigkeit auf der einen Seite und Bedürftigkeit auf der anderen Seite unbürokratisch miteinander zu verbinden“, resümiert Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel. 

Für Esther Hummel, die die Aktion für die Hochschule gemeinsam mit Anna Güllmann organisiert, ist der Wunschbaum eine Herzensangelegenheit und ein Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie ist überzeugt: „Anderen Menschen zu helfen und glückliche Momente zu bereiten, ist das Schönste, was man schenken kann.“

In den vergangenen beiden Jahren war der Wunschbaum im Kulturzentrum Himmeroder Hof in Rheinbach zu finden. Inzwischen ist der Campus nach den Flutschäden weitestgehend instandgesetzt, sodass die geschmückte Tanne wieder dort aufgestellt werden konnte. So ist es nicht nur für die zu Beschenkenden, sondern auch für die Hochschule und die Rheinbacher Fachbereiche Wirtschaftswissenschaften und Angewandte Naturwissenschaften, die nach der Flut 2021 so viel Solidarität erfahren haben, ein ganz besonderer Baum.

Spenderinnen und Spender können ab sofort jederzeit eine oder mehrere Wunschkarten vom Wunschbaum am Campus der Hochschule in der Von-Liebig-Straße 20 abnehmen. Die Weihnachtswünsche bewegen sich in einem Rahmen von 20 bis 25 Euro pro Karte. Die Geschenke können dann zu den Öffnungszeiten der Hochschule am Empfang abgegeben werden. Die Hochschule führt parallel eine weitere Wunschbaum-Aktion am Campus in Sankt Augustin durch.

Foto: Haben den Weihnachtswunschbaum mit Wunschkarten behängt: Thomas Spitz vom Stadtmarketing Rheinbach, Wunschbaum-Initiatorin Esther Hummel, Ehepaar Westermann von der "Tafel" Rheinbach-Meckenheim, Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel, H-BRS-Kanzlerin Angela Fischer, H-BRS-Präsidentin Marion Halfmann. 

Foto: Stadt Rheinbach