Der Eichenprozessionsspinner stellt den städtischen Betriebshof in diesem Jahr vor außergewöhnlich große Herausforderungen. Die Population hat sich so stark ausgebreitet, dass die Bekämpfungsmaßnahmen kaum noch mit der Ausbreitung Schritt halten können. Erschwerend kommt hinzu, dass der Befall in diesem Jahr nicht nur in den Baumkronen auftritt, sondern vielerorts bereits vom Stammfuß bis zum Kronenansatz reicht.
Oberste Priorität haben derzeit die Reinigung und Sicherung besonders sensibler Bereiche. Dazu zählen insbesondere Kindertagesstätten, Schulen, Spielplätze, der Freizeitpark sowie die Friedhöfe. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Betriebshofs entfernen die Nester vollständig und in Eigenleistung.
Die Stadt Rheinbach erhält dabei wertvolle Unterstützung aus der Bürgerschaft. Hinweise auf befallene Bäume können über die Mängelmelder-App Meldoo gemeldet werden. Informationen zur App sind unter
zu finden. Alternativ nimmt der Betriebshof Meldungen auch per E-Mail an
betriebshof@stadt-rheinbach.de
entgegen.
Angesichts des außergewöhnlich starken Befalls stimmt die Stadt derzeit das weitere Vorgehen ab. Neben der Entfernung der Nester gehören aktuell auch die Absperrung betroffener Bereiche sowie die umfassende Information der Bürgerinnen und Bürger zu den wichtigsten Maßnahmen, um die Gesundheitsgefahr durch die Brennhaare der Raupen zu minimieren.
Die Stadt Rheinbach bittet alle Bürgerinnen und Bürger, Nester oder Raupen nicht selbst zu entfernen und befallene Bereiche möglichst zu meiden. Auch verlassene Nester können noch über einen längeren Zeitraum gesundheitsschädliche Brennhaare enthalten. Auf privaten Grundstücken sind die jeweiligen Eigentümerinnen und Eigentümer für die Beseitigung verantwortlich. Die Stadt empfiehlt dringend, hierfür ein Fachunternehmen zu beauftragen.
Die Stadt Rheinbach bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Unterstützung und ihr Verständnis.