Ziel der deutlichen Kosteneinsparung bei dem BauprojektFeuerwehrwache Wolbersacker gemeinsam erreicht
Der Ausschuss für Standortförderung und Feuerwehr, der Ausschuss für Stadtentwicklung und Bauen sowie der Haupt- und Finanzausschuss haben der Weiterplanung des Projekts zugestimmt. Damit kann die Stadt Rheinbach die Planungen für die künftige Hauptfeuerwache der Kernstadt fortführen.
Vorausgegangen war eine umfassende Überprüfung des Vorhabens. Hintergrund waren die im Frühjahr 2026 beschlossenen Haushaltssperren für größere Investitionsmaßnahmen. So galt es auch bei dieser Baumaßnahme mögliche Einsparpotenziale zu identifizieren.
Das Ergebnis dieser intensiven Prüfung kann sich sehen lassen. Das ursprünglich kalkulierte Kostenvolumen konnte von rund 21,4 Millionen Euro auf etwa 18 Millionen Euro reduziert werden. Die Einsparungen wurden durch eine enge Zusammenarbeit von Verwaltung, Planungsbüros und Freiwilliger Feuerwehr erreicht. Gleichzeitig bleibt die volle Funktionsfähigkeit der künftigen Feuerwache erhalten.
Die neue Feuerwache soll künftig als Hauptwache für den Kernstadtbereich dienen. Vorgesehen sind weiterhin eine Fahrzeughalle, Werkstattbereiche für Atemschutz und Gerätewartung, Verwaltungs- und Schulungsräume sowie ein Katastrophenschutzlager. Die Planung berücksichtigt zudem die Erfahrungen aus der Flutkatastrophe 2021, die Anforderungen des aktuellen Brandschutzbedarfsplans und nicht zuletzt des Arbeitsschutzes.
Im Rahmen der Überarbeitung wurden zahlreiche Optimierungen vorgenommen. So werden unter anderem Flächen effizienter genutzt, einzelne Räume reduziert und verschiedene Bau- und Ausstattungsstandards angepasst. Gleichzeitig bleiben wesentliche Projektziele wie die volle Einsatzbereitschaft der Feuerwehr, die Zukunftsfähigkeit des Standorts sowie die Möglichkeit einer späteren Erweiterung erhalten.
Besondere Bedeutung kommt dem geplanten Katastrophenschutzlager zu. Dieses soll direkt an der neuen Feuerwache entstehen und die bislang an verschiedenen Standorten gelagerten Materialien bündeln. Dadurch werden nicht nur laufende Mietkosten eingespart, sondern auch die Einsatzfähigkeit im Katastrophenfall verbessert.
Mit dem Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses wurde zudem der Sperrvermerk für die Investitionsmaßnahme aufgehoben. Für das Jahr 2026 stehen damit zwei Millionen Euro für die weitere Planung des Projekts zur Verfügung.
Die nun beschlossene Weiterplanung bildet die Grundlage für die nächsten Planungsschritte. Ziel bleibt es, eine moderne, leistungsfähige und wirtschaftlich tragfähige Feuerwache zu schaffen, die den Anforderungen von Feuerwehr und Katastrophenschutz langfristig gerecht wird.