Arbeiten zur Erneuerung des Stadions liegen voll im Zeitplan
Die Arbeiten zur Sanierung des Rasenplatzes, der Umlaufbahn und Flutlichtanlage im Stadion Rheinbach, die im Februar 2026 gestartet waren, verlaufen planmäßig.
Sämtliche Abrissarbeiten waren Ende Mai abgeschlossen. Seit Mai/Juni läuft der Neuaufbau. So hat die Sportanlage bereits einen neuen Zaun erhalten. Die Leitungen für die Wasser- und Stromversorgung wurden verlegt. Und auch die Tragschicht für den Rasenplatz und die umliegenden Oberflächen ist fertiggestellt. Zwischen Rasenplatz und den südlichen leichtathletischen Segmenten wurde bereits gepflastert, um die Andockstation des Mähroboters fertigstellen zu können. Im südlichen Teil der Anlage wurden zwei Garagen für die technische Versorgung aufgestellt. Dort erfolgt anschließend deren Innenausstattung (Stromverteilung, Pumpe für Beregnung, etc.) inkl. des Anschlusses an die Hauptversorgung. Auch die Fundamente für die Flutlichtmasten wurden gesetzt. Dafür kamen ressourcenschonende Bauelemente zum Einsatz, sogenannte Steelroots, die ohne Betoneinfassung in der Erde verankert werden.
In einem der nächsten Schritte wird ein Teil der ehemaligen Stehtribüne gegenüber des Stadiongebäudes erneuert. Auf einer Länge von 10 Metern entsteht eine dreireihige Stufenanlage, die ca. 60 Personen Platz bietet und im Schatten liegt. Sobald die Strom- und Wasserversorgung in Betrieb genommen werden kann und eine konstante Bewässerung gesichert ist, wird der Rasen eingesät. Für die Bewässerung wird Brunnenwasser verwendet. Rund 160 Kubikmeter Wasser werden für eine komplette Bewässerung des Rasenplatzes benötigt. Das entspricht in etwa dem jährlichen Wasserverbrauch einer dreiköpfigen Familie.
Im weiteren Verlauf werden dann auch die Kunststofflaufbahn sowie die leichtathletischen Segmente hergestellt. Die Sanierungsarbeiten werden voraussichtlich im Herbst abgeschlossen sein. Im Frühjahr des kommenden Jahres ist die Sportanlage dann inklusive des Rasenplatzes wieder vollumfänglich nutzbar.
Das Land Nordrhein-Westfalen und der Bund fördern diese Baumaßnahme mit insgesamt 750.000 € aus Mitteln des „Investitionspakts zur Förderung von Sportstätten 2022“.



