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Immer der Leitung nach
Samstag, 16.05.2026
In Rheinbach folgen wir den Spuren der römischen Wasserleitung, die sich in Bauwerken erhalten haben und von denen heutige Straßennamen zeugen. An den im Stadtgebiet platzierten Teilstücken des Römerkanals lernen wir verschiedene Bauweisen kennen. Danach folgen wir seinem Verlauf durch die Swistbachaue und bewundern in Lüftelberg in der dortigen Pfarrkirche die Grabplatte
der Hl. Lüfthildis aus „Aquäduktmarmor“. In Buschhoven bietet sich anschließend bei gutem Wetter eine etwa halbstündige Pause im Biergarten des Gasthofs „Zum Römerkanal“ an. Hier blicken wir in einen über 3 m tiefen Schacht von oben auf den Römerkanal. Weiter geht es zu einem Aufschluss am Rande des Kottenforsts und wir folgen dem Ausbruchgraben der Leitung durch den Wald bis zum „Eisernen Mann“. Am Gut Capellen in Swisttal-Dünstekoven bestaunen wir das Mauerwerk dieses ehemaligen Klosters, in dem Bögen der römischen Aquäduktbrücke über den Swistbach im Mittelalter wiederverwendet wurden. Über Odendorf geht es zurück nach Rheinbach, der
einstigen Römerstraße folgend. Mit Gerd Hilger
Freundeskreis Römerkanal e. V.
Die Tour vermeidet Steigungen und führt zumeist über gut ausgebaute Wirtschaftswege. Dauer ca. 5 Stunden, zahlreiche Pausen mit ausführlichen Erläuterungen.
Informationen und Anmeldung: Stadt Rheinbach,
02226 917 507 oder roemerkanal@stadt-rheinbach.de
Kostenfrei, Spenden willkommen
Himmeroder Hof, Himmeroder Wall 6, Rheinbach.