Mobilität und Verkehr

Die Stadt bietet ein vielfältiges Angebot an Mobilitätsoptionen. Durch eine gute Anbindung an die S-Bahn nach Bonn und Euskirchen und weiterem ÖPNV-Angebot ist Rheinbach in der Region gut vernetzt. Für kurze Wege besteht die Möglichkeit an verschiedenen Standorten RVK-e-Bikes auszuleihen, unter anderem an der Mobilstation am Bahnhof, die verschiedene Verkehrsmittel an einem Ort verknüpft.

Kontakt:

Sachgebiet Mobilität, Klima- und Umweltschutz:

mobilitaet@stadt-rheinbach.de

Aktuelle Meldungen

Aktuelle Informationen über den Stand der Baumaßnahme, Verkehrsführungen, Einschränkungen sowie häufig gestellte Fragen sind auf dieser Seite…

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Aufgrund vorzunehmender Glasfaserarbeiten, wird die Straße Langgasse in Rheinbach vor Hausnummer 3+5+19 in der Zeit vom 2. bis zum 6. November 2026…

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Aufgrund des Volkstrauertags werden am 15. November 2026 die Straßen Stadtpark, Villeneuver Straße in Rheinbach von 11:00 bis 12:30 Uhr für den…

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Verkehrsentwicklungsplan

Die Verkehrsinfrastrukturen in Rheinbach stoßen zunehmend an ihre Kapazitäten. Viel Verkehr in der Kernstadt und auf den Ortsdurchfahrten sowie erhöhte CO2- und Lärmemissionen sind einige der Folgen. Mit Blick in die Zukunft ergeben sich daraus Fragen wie: Wie wird sich die Mobilität in den kommenden Jahren nachhaltig entwickeln? Wie kommen wir schnell, sicher und vor allem umweltfreundlich von A nach B? Zur Beantwortung dieser und weiterer Fragestellungen wurde in den letzten drei Jahren ein intergrierter Verkehrsentwicklungsplan (VEP) von der Stadt Rheinbach mit Unterstützung der Ingenieurgruppe IVV und der energielenker projects GmbH erarbeitet. In diesem Prozess waren auch die Bürger*innen sowie alle relevanten Gruppen und Akteur*innen eingebunden.

Der Rat der Stadt Rheinbach hat den integrierten Verkehrsentwicklungsplan am 12. Oktober 2026 beschlossen. Er gibt einen kurz-, mittel- und langfristigen Handlungsrahmen für die Verkehrsentwicklung in der Kernstadt und den Ortschaften vor und kann künftig politische Entscheidungen sowie mögliche Förderanträge unterstützen. 

Im Mittelpunkt stehen insbesondere die Verbesserung der Verkehrssicherheit, die Stärkung des Fuß- und Radverkehrs, die Entlastung der Ortsdurchfahrten sowie die Weiterentwicklung der Rheinbacher Innenstadt.

Insgesamt umfasst der Plan 84 räumlich verortete Maßnahmen sowie stadtweite Ansätze. Sie betreffen alle Verkehrsarten und wurden nach Wirkung und Kosten bewertet und priorisiert. Ziel ist, die Erreichbarkeit zu verbessern, die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu erhöhen und umweltfreundliche Mobilitätsangebote attraktiver zu machen. Die Umsetzung erfolgt schrittweise und abhängig von Priorität, Finanzierung und Fördermöglichkeiten.

Verkehrsentwicklungsplan


Lärmaktionsplan

Im Rahmen der Lärmaktionsplanung wird die Lärmbelastung im Stadtgebiet analysiert, bewertet und Maßnahmen zur Lärmminderung entwickelt und umgesetzt. Übergeordnetes Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität in lärmbelasteten Gebieten und der Schutz der Gesundheit der Menschen. Die Wirksamkeit einzelner Lärmminderungsmaßnahmen und Maßnahmen ist dabei sehr unterschiedlich.

Im Lärmaktionsplan Stufe 4 wurden diejenigen Straßenabschnitte untersucht, die mit mehr als drei Millionen Kraftfahrzeugen pro Jahr belastet und als Hauptverkehrsstraße klassifiziert sind. In einem mehrstufigen Verfahren wurden die Öffentlichkeit, die Behörden und Träger öffentlicher Belange beteiligt. 

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Fahrradfreundliche Stadt

Fahrradfreundliches Rheinbach

Die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, die Nutzung des Fahrrads in Rheinbach attraktiver und sicherer zu gestalten, ein fahrradfreundliches Klima zu schaffen und den Radverkehrsanteil am Gesamtverkehrsaufkommen deutlich zu erhöhen. Unter dem Leitbild ‘Fahrradfreundliches Rheinbach’ sind verschiedene Maßnahmen geplant, die schwerpunktmäßig zur Optimierung der Rheinbacher Radverkehrsinfrastruktur führen sollen. Schrittweise werden eine Reihe von Maßnahmen umgesetzt, die ein sicheres Radfahren begünstigen und eine klimafreundliche Mobilitätsform fördern.

Dazu zählen einheitliche Abstellanlagen, die Ausweisung von Fahrradstraßen und eines Radrings sowie verkehrsberuhigte, befestigte und gut befahrbare Streckenabschnitte, ein Wegweisungssystem, etc. Durch das Rheinbacher Gebiet verlaufen zudem zahlreiche touristische Radrouten. Im Ergebnis wird dem Alltags- und Freizeitradverkehr ein gesamtstädtisches Radverkehrsnetz angeboten. 

Die Maßnahmen des Vorhabens ‚Zukunftsorientiertes Radverkehrsnetz Rheinbach‘ 

  • Bauliche und straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen
  • Wegweisende Beschilderung der Kernstadt und Anbindung der Ortschaften in Rheinbach
  • Fahrradabstellanlagen
  • Weiße Randmarkierungen der Radwege zur Anbindung der Ortschaften in Rheinbach
  • Bauliche Maßnahmen in der Innenstadt Rheinbach und Anbindung der Ortschaft Merzbach

sowie der zur Errichtung eines einseitig geführten getrennten Geh- und 2-Richtungsradweg an der Keramikerstraße werden über das Förderprogramm ‚Nahmobilität in den Städten, Gemeinden und Kreisen des Landes Nordrhein-Westfalen‘ des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und das Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

Neu: Welo - einheitliches Fahrradmietsystem in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis

Ab 1. September 2025 wird das RVK E-Bike-Verleihangebot im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis durch das neue System Welo abgelöst. Das System verbindet Stadt und Land, links und rechts des Rheins – und macht Fahrradfahren grenzenlos einfach. Mit der Umstellung erhalten die Fahrräder nicht nur ein neues Erscheinungsbild, sondern auch zahlreiche technische Verbesserungen.

Auch das Preismodell wird zum Start von Welo angepasst. Künftig können konventionelle Fahrräder für einen Euro je 15 Minuten genutzt werden. Die ersten 30 Minuten pro Fahrt – vorher pro Tag – sind dabei kostenfrei. In den Nachtstunden von 19:00 Uhr bis 07:00 Uhr gilt ein Übernachttarif von fünf Euro. Für Abonnentinnen und Abonnenten des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS) reduziert sich dieser Nachttarif auf 3,50 Euro. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Fahrräder bis zu 15 Minuten im Voraus zu reservieren.

Weitere Informationen unter:

Welo Bike

Buchung unter:

Nextbike

Stadtradeln

Seit 2019 beteiligt sich Rheinbach gemeinsam mit dem Rhein-Sieg-Kreis an der Kampagne STADTRADELN und tritt für den Klimaschutz in die Pedale. Große und kleine Erfolge zeigen Jahr für Jahr eine rege Beteiligung an der Aktion von Schulen, Vereinen, Politiker*innen und einzelnen Radelnden. 

Machen Sie mit – für sichere Radwege und eine fahrradfreundliche Stadt! Beteiligen auch Sie sich an der jährlich stattfindenden Aktion!

Weitere Informationen:

STADTRADELN Rheinbach

Informationen zur App


Erste Schulstraßen in Rheinbach

Ein sicherer Schulweg trägt nicht nur zur Sicherheit der Kinder bei, sondern fördert vor allem auch bei jüngeren Kindern das Selbstbewusstsein und ihre Selbständigkeit. Der Fußweg oder die Fahrt mit dem Rad zur Schule sind ein wichtiges tägliches Training, um sich sicher und eigenständig im Straßenverkehr zu bewegen.

Um dies zu unterstützen und die Sicherheit der Schulkinder zu erhöhen, wurden die Schumannstraße und der Sürster Weg in Rheinbach im September 2024 temporär in „Schulstraßen“ umgewandelt, zunächst auf Probe für maximal 1 Jahr.

Das bedeutet, dass die Straßen für den Kfz-Verkehr im Nahbereich der Gemeinschaftsgrundschule Sürster Weg temporär zu den maßgeblichen Bring- und Holzeiten gesperrt sind.

Folgendes gilt es dabei zu beachten:

  • An den Straßeneinmündungen weist das Verkehrszeichen „Verbot für Kraftfahrzeuge“ mit dem Zusatzzeichen „zeitlicher Beschränkung“ auf die Regelung hin.

  • Die zeitliche Beschränkung gilt montags bis freitags jeweils von 7:15 bis 8:00 Uhr und von 12:20 bis 12:50 Uhr. In den Schulferien gilt diese Regelung nicht. 

  • In der Brahmsstraße zwischen der Einmündung Sürster Weg und Schumannstraße ist eine Hol- und Bringzone eingerichtet, damit Schulkinder, die mit dem Auto zur Schule gefahren werden, aussteigen und den letzten Weg bis zur Schule zu Fuß gehen können. 

  • Anwohnende der betroffenen Straßen (Sürster Weg, Linckeweg, Schumannstraße, Offenbachstraße) erhalten eine Ausnahmegenehmigung, um auch während der Sperrzeiten zu ihren Häusern fahren zu können. 

  • Rettungsdienste, ÖPNV, Entsorgungsunternehmen, Pflegedienste und der Lieferverkehr können die Straßen jederzeit befahren und sind von der Sperrung nicht betroffen. 

 


Elektromobilität

Die Stadt Rheinbach tauscht den betrieblichen Fuhrpark kontinuierlich durch E-Fahrzeuge aus. Damit will die Stadt sich für ein gutes Klima einsetzen und mit gutem Beispiel vorangehen.

Auch im öffentlichen Raum wird die Ladeinfrastruktur für Elektromobilität ausgebaut. Seit September 2023 sind weitere Ladesäulen in Betrieb genommen worden. Alle Standorte öffentlich zugänglicher Ladesäulen im Stadtgebiet sind in der Ladesäulen-Karte erfasst.

Ladesäulen-Karte