Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2026 um 12:30 Uhr im Foyer des Rheinbacher Rathauses

Im Rahmen seiner Amtszeit hat der vormalige Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar, das Tagesdatum, an dem im Jahr 1945 das Konzentrationslager Auschwitz befreit wurde, zum jährlichen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus bestimmt. Auch in diesem Jahr werden Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel und die Stadt Rheinbach gemeinsam mit Oliver Krauß MdL diese wichtige Initiative aufnehmen mit einer überparteilichen Gedenkstunde am vorhergehenden

Dienstag, 27. Januar 2026, um 12.30 Uhr
im Foyer des Rheinbacher Rathauses, Schweigelstraße 23.

Bewusstgemacht werden soll das unbeschreiblich große Leid aller Mitmenschen, die Opfer wurden von Wahn und Vernichtungsenergie der NS-Diktatur, ihrer Täter und Mittäter. Der Terror und die Entmenschlichung der NS-Diktatur sollen sichtbar, die Schicksale der und des Einzelnen – vor allem aus der jüdischen Gemeinde – sollen in Erinnerung gerufen werden. Das Gedenken ist eine Verpflichtung, hinzusehen und zu erinnern, auszuhalten und zu lernen sowie Verantwortung für die Gegenwart zu übernehmen.

Es wird einen musikalischen Rahmen geben.

Die jüngere Generation, die Zeitzeugenkenntnis kaum noch erreicht, wird in die Gedenkveranstaltung einbezogen. Schülerinnen und Schüler werden in Beiträgen die Gräueltaten der deutschen Diktatur und die Drangsal ihrer Opfer wachrufen. 

Am 26. Januar 2026 jährt sich zudem zum 81. Mal die Hinrichtung von drei jungen Zwangsarbeitern aus der Ukraine. Mit dem teuflischen Zynismus ihrer Mörder – „Sie sollen hängen zum Gespött“ – sind Peter Spaak, Wladislaw Dedjarew, Wladislaus Talzschaview im Rheinbacher Stadtpark aus nichtigem Grund erhängt worden. In Verneigung vor den Opfern wird ein Blumenschmuck niedergelegt werden.

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