Rheinbach startet mit Resilienzübungen in den Selbsthilfe-Standorten

  • Übungen in allen Ortsteilen zur Selbsthilfe als wesentlicher Bestandteil des Resilienzkonzeptes 
  • Auftakt am 24. April in der Turnhalle Merzbach und 25. April in der Mehrzweckhalle Ramershoven – jeweils 18.00 – 20 Uhr

Nach den verheerenden Unwettern im Jahr 2021 hat die Stadt Rheinbach in Zusammenarbeit mit den Bürger*innen ein Resilienzkonzept für das Stadtgebiet erarbeitet. Die Förderung der Selbsthilfe bildet dabei einen entscheidenden Bestandteil.

Selbsthilfe-Standorte dienen als wichtige Anlaufstellen für Bürgerinnen und Bürger, um sich im Krisen- oder Katastrophenfall gegenseitig zu unterstützen. Sie ermöglichen es den Gemeinschaften, sich in solchen Situationen zu organisieren und Maßnahmen zu koordinieren, die außerhalb des üblichen Aufgabengebiets von Feuerwehr und Verwaltung liegen.

Die Stadt Rheinbach lädt daher nun alle Bürger*innen herzlich zur Teilnahme an praktischen Übungen in die Selbsthilfe-Standorte im Stadtgebiet ein.

  • Merzbach, 24. April 2024, Turnhalle
  • Ramershoven, 25. April 2024, Mehrzweckhalle
  • Niederdrees, 13. Mai 2024, „Alte Schule“
  • Flerzheim, 3. Juni 2024, Sportlerheim
  • Hilberath und Todenfeld, 6. Juni 2024, Mehrzweckhalle
  • Oberdrees, 2. Juli 2024, Mehrzweckhalle
  • Wormersdorf, 3. Juli 2024, Turnhalle

Die Termine finden jeweils von 18:00 bis 20:00 Uhr statt.

 

Das Programm der praktischen Übungen umfasst:

18:00 - 18:30 Uhr: Erläuterungen zur Resilienzfähigkeit der Stadt Rheinbach
Die Experten vom Sachgebiet Bevölkerungsschutz werden über die Resilienzfähigkeit der Stadt Rheinbach sprechen und die Bedeutung von Selbsthilfe-Initiativen in Krisensituationen erläutern.

18:30 - 20:00 Uhr: Übung unter Anleitung und Nachbesprechung
Die Teilnehmenden werden unter Anleitung verschiedene Szenarien durchspielen, um im Ernstfall effektiv reagieren zu können. Anschließend findet eine Nachbesprechung statt, in der die Erfahrungen ausgetauscht und offene Fragen geklärt werden können.

Eine gut koordinierte Selbsthilfe im Katastrophenfall trägt dazu bei, Krisensituationen besser zu bewältigen und die Belastung für professionelle Hilfskräfte und alle Betroffenen zu reduzieren und damit die Resilienz der Gemeinschaft insgesamt zu stärken.