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Aktuelles aus der Fairtrade-Stadt Rheinbach!!!

Tausch dich glücklich!

Der Frühling steht vor der Tür: Zeit, wieder einmal den Kleiderschrank zu entrümpeln. Findest du dabei schicke Sommersachen, die zwar nicht mehr so richtig zu dir passen, aber viel zu schade für den Altkleidercontainer sind?

Dann bring sie mit zu unserer

2. fairen Kleidertauschbörse am Samstag, den 25. März 2017,

von 14 bis 17 Uhr im Mariensaal des St. Joseph-Gymnasiums, Am Stadtpark 31

und schau auch, ob du dort etwas findest, was dir besser gefällt.

So schonst du deinen Geldbeutel und die Umwelt und setzt nebenbei noch ein Zeichen gegen die schlechten Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie.

Willkommen sind gut erhaltene, gewaschene Kleidungsstücke (Oberbekleidung), Taschen, Modeschmuck und Accessoires. Was am Ende des Tages übrig bleibt, wird den Kleiderstuben zur Verfügung gestellt.

Kleider tauschen macht hungrig – deshalb sorgen wir für fairen Kaffee und Kuchen.

Fairtrade-Steuerungsgruppe Rheinbach

 

Setzen Sie Zeichen für den Fairen Handel – jeden Monat!

Kaffeegenuss im Januar
Es gibt Millionen Fairtrade-Kaffeetrinker weltweit. Machen auch Sie mit und unterstützen den fairen Handel und die Kaffeekleinbauern in Entwicklungsländern. Trinken Sie Fairtrade-Kaffee entweder zu Hause oder fragen Sie in Ihrem Cafe nach einer Tasse fairen Kaffee.

Karneval im Februar
"Och mer Jecke sin FAIRrückt" – Karneval und Fairtrade passen gut zusammen. Seit vielen Jahren gehören fair gehandelte Kamellen zum Wurfmaterial vieler Karnevalsgesellschaften. Fragen Sie unsere Jecken in Rheinbach nach fairem Wurfmaterial wie Kamelle, Schokolade oder Rosen.

Kleidertausch im März
Kommen Sie zur 2. Fairen Kleidertauschbörse, bringen Sie Kleidung mit und suchen Sie sich etwas Schönes aus. Sie werden sicherlich etwas für Ihren Geschmack finden. Bei Kaffee und Kuchen ist dann Zeit für nette, informative Gespräche.

Orangensaft im April
Orangensaft ist der meist getrunkene Fruchtsaft weltweit. Die Arbeit auf Orangen-Plantagen ist hart und gefährlich, die Arbeitsbedingungen sind prekär. Bei Fairtrade stehen die Kleinbauernkooperativen und Arbeiterinnen und Arbeiter, welche die Saftorangen ernten, im Mittelpunkt. Ein Glas fairer Orangensaft bringt puren Genuss.

Rosen im Mai
Was viele nicht wissen: Blumen und Pflanzen werden oft in Entwicklungsländern herangezogen. Kaufen Sie faire Produkte,  denn auf Fairtrade-zertifizierten Farmen profitieren die Beschäftigten von Arbeits- und Umweltschutzmaßnahmen und können nachhaltige Gemeinschaftsprojekte, wie Schulen,  finanzieren. Eine faire Blume zum Muttertag  sagt sehr viel!

Ein T-Shirt im Juni
Im Textilsektor gibt es noch immer viele Probleme und Herausforderungen. Die Folgen für Mensch und Umwelt sind oft dramatisch. Mit dem Fairtrade-Standard z. B. für Baumwolle erreicht Fairtrade jeden Schritt der Textillieferkette. Kaufen Sie ein T-Shirt aus fairer Produktion in 20 Läden in Bonn.

Wie Sie sehen, ist es einfach, verantwortlich zu leben. Setzen Sie jeden Monat ein kleines faires Zeichen!

Fairtrade-Steuerungsgruppe Rheinbach

 

Fachtagung Fairtrade-Towns – Bericht aus der Steuerungsgruppe Rheinbach

Im Rahmen der Fachtagung Fairtrade-Towns anlässlich der Messe Fair Friends in Dortmund am 2. September 2016 trafen rund 100 Teilnehmer/innen aus nordrhein-westfälischen Fairtrade-Towns zusammen, um sich zu Themen wie Faire Beschaffung, Fairer Handel und zu den nachhaltigen Entwicklungszielen auszutauschen. Netzwerkarbeit und die Verankerung des Fairen Handels auf kommunaler Ebene und der Ideenaustausch standen im Vordergrund. Das Publikum aus den Bereichen Handel, Politik, Kommunalverwaltung sowie Zivilgesellschaft zeigte, wie erfolgreich die Vernetzung der Akteure des Fairen Handels funktioniert. Anlässlich der Fachtagung gab der Dortmunder Oberbürgermeister Ullrich Sierau einen Überblick über die zahlreichen fairen Aktivitäten in Dortmund und der Region Faire Metropole Ruhr. Dortmund geht seit vielen Jahren mit gutem Beispiel voran und setzt zahlreiche Projekte zur fairen öffentlichen Beschaffung um.

Alle, die sich engagieren, sind für den Fairen Handel eine wichtige Basis: So gibt es bundesweit 427 Fairtrade-Towns, davon befinden sich allein 107 in Nordrhein-Westfalen und unsere Stadt Rheinbach, ebenfalls Fairtrade Town seit Mai 2014, war vertreten durch ein Mitglied der Steuerungsgruppe. Frau Pia Grünberg beantwortete zusammen mit dem Oberbürgermeister der Fairtradestadt Dortmund und dem Vorstandsvorsitzenden Herrn Dieter Overath von TransFair e.V. viele Fragen zum Engagement in der Kommune und wie mit den verschiedensten Aktionen „Fair“-Bindung hergestellt werden kann. Die wichtige Arbeit der Steuerungsgruppen wurde immer wieder hervorgehoben. Während der Podiumsdiskussion zum Thema „Fairer Handel in Kommunen – Chancen, Herausforderungen und Visionen“ stellte Uli Held von der SKEW (Servicestelle Kommunen in der Einen Welt) die Angebote der Servicestelle zur Förderung des Fairen Handels in Kommunen und weiteren entwicklungspolitischen Engagements vor.

Im Anschluss an die Diskussion vor Publikum wurden vier Workshops angeboten. Hier konnten viele neue Ideen vertieft diskutiert und Erfahrungen der Akteure aus der Praxis weitergegeben werden. So ging es im SKEW-Workshop „Ausbau und Verankerung der Fairen Beschaffung in der Kommune“ darum, welche ersten Schritte Kommunen hin zur Fairen Beschaffung unternehmen können und welche Hilfsmittel es dafür gibt. Eine wichtige Rolle spielt hierbei der Kompass Nachhaltigkeit, der zur Unterstützung der Kommunen gemeinsam von der SKEW und der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) angeboten wird. Frau Grünberg, die an diesen Workshop teilnahm, äußerte sich sehr zufrieden: „Der Ideenaustausch war eine echte Bereicherung und die Gespräche untereinander mit den vielen anderen Engagierten zeigte, wie der Faire Handel noch stärker auf die kommunale Agenda einwirken kann und welche Themen in Zukunft umgesetzt werden können“.

Fairtrade-Steuerungsgruppe Rheinbach