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Stadtwald

Das Stadtgebiet von Rheinbach ist ca. 6.971 ha groß. Davon sind ca. 1.850 ha Wald, also rund 26,5%.
Der prozentuale Anteil entspricht zufälligerweise auch dem Waldanteil im gesamten
Land NRW.
Die Besitzverteilung gestaltet sich folgendermaßen:

  • Rheinbacher WaldStaatswald: (Landesbetrieb Wald und Holz) ca. 410 ha
  • Privatwald: über 600 ha (2 größere Betriebe mit zusammen mehr als 400 ha, den Rest teilen sich mehr als 200 Eigentümer von Kleinflächen).
  • Über 90% der privaten Waldbesitzer sind in der Forstbetriebsgemeinschaft
  • „Rheinbacher Höhen“ zusammengeschlossen. Sie erhalten auf Wunsch
  • Beratung und Hilfestellung bei forstlichen Arbeiten durch den Landesbetrieb
  • „Wald und Holz NRW“.
  • Kommunalwald: Stadtwald Rheinbach: 826 ha

Die langfristige Zielvorstellung für den Stadtwald Rheinbach lautet: Erhaltung und Sicherung eines ökologisch stabilen Waldes mit einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt, die eine nachhaltige Erzeugung des Rohstoffes Holz unter Bewahrung der Leistungsfähigkeit der Waldstandorte gewährleistet und entsprechend seiner stadtnahen Lage im Großraum Köln/Bonn die an ihn gestellten Anforderungen der Allgemeinheit an seine Schutz- und Erholungsfunktionen erfüllt. Im Vordergrund aller forstlichen Maßnahmen steht die Ausformung eines naturnahen, stabilen Waldes mit spezieller Ausrichtung auf die Erhaltung landschaftlicher und naturkundlicher Besonderheiten. Die Förderung des Mischwaldes ist ein erklärtes Ziel. Die restlichen (ca. 14 %) noch vorhandenen Reinbestände (8 % im Laubholz-, 6 % im Nadelholzbereich) werden behutsam bei jeder sich bietenden Gelegenheit in gemischte Bestände überführt. Ein wesentliches Anliegen ist die Gestaltung eines Erholungsraumes für die „stille“ Erholung der Menschen. Bewahrung und Verbesserung der Schönheit der Landschaft stehen hier anderen Zielen nicht entgegen.

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