Aktuelles
Ersterwähnung Rheinbachs vor 1250 Jahren
Vor 1250 Jahren wurde Rheinbach erstmals urkundlich erwähnt. König Pippin schenkte am 13. August 762 dem Kloster Prüm die „villa Reginbach“, also den Fronhof Rheinbach. Damit ist der seiner Frau und ihm zu je einem Teil gehörende Herrenhof gemeint, dem mehrere kleinere Höfe zugeordnet waren und deren Bauern dort Frondienst leisten und an den Herrn Abgaben leisten mussten.
In Erinnerung an dieses Datum plant das Stadtmarketing Rheinbach zusammen mit der Stadt eine Feier mit einer Zeitreise durch 12 ½ Jahrhunderte. Die Veranstaltung soll am Sonntag, 12. August 2012, auf dem Himmeroder Wall stattfinden.
Rheinbachs Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich an der Planung, Organisation und Durchführung des Festes zu beteiligen.
Ansprechpartner ist Matthias Ansperger (Tel.: 0170 5835406, E-mail: m.ansperger@ish.de)
Zur ersten Information kann man hier eine von Peter Baus erstellte Datenübersicht zur Geschichte der Stadt ansehen und herunterladen.
Neue Broschüre beschreibt Martinskirche in Ipplendorf
Die Barockkirche St. Martinus in Ipplendorf ist Thema einer neuen Broschüre, die die Freunde des Archivs der Stadt Rheinbach herausgeben haben. „Ich habe mich einfach in die Kirche verliebt“, antwortete Autor Helmut Dietz auf die Frage, warum er sich gerade mit diesem Gotteshaus so intensiv beschäftigte. Seit drei Jahren organisiert er bereits in Zusammenarbeit mit Rosemarie Pack, ehemalige Leiterin der Musikschule Euskirchen und der Küsterin Silke Thoma klassische Konzerte in dieser Kirche. Damit noch mehr Menschen den Weg in das Kleinod finden, hat er diese 44-seitige Broschüre erstellt. Rund 50 farbige Bilder illustrieren den knappen, sachlichen aber sehr informativen Erläuterungstext.
Hervorzuheben sind vor allem die Informationen, die Dietz in mühevoller Kleinarbeit zum Bildhauer Isaac Ferber zusammen tragen konnte. Ferber hatte nicht nur den Hauptaltar in Ipplendorf erbaut, sondern war auch in Wormersdorf und Flerzheim tätig. Die bisher überlieferte These, Ferber wäre ein in Flerzheim tätiger Heisterbacher Mönch gewesen, konnte Dietz als unrichtig nachweisen. Vielmehr lebte er in Hadamar und war auch in vielen anderen Orten als Bildhauer tätig.
Die Broschüre ist als Heft 15 der Reihe „Beiträge zur Geschichte der Stadt Rheinbach, Kleine Reihe“ erschienen und ist für 5,- € im Stadtarchiv Rheinbach und im Buchhandel erhältlich.
Antiquarische Bücher aus dem Stadtarchiv

Aufgrund der großen Resonanz in den Vorjahren ist im Dezember wieder ein antiquarischer Buchmarkt im Gruppenraum des Stadtarchivs Rheinbach aufgebaut. Hier können aus der Archivbibliothek ausgeschiedene Dubletten, vor allem Rheinbachbücher, regionalgeschichtliche Werke oder Festschriften, preiswert erworben werden. Der Erlös kommt übrigens der Publikationsarbeit der “Freunde des Archivs“ zu Gute. Ebenfalls können im Stadtarchiv auch die noch lieferbaren Veröffentlichungen der Archivfreunde erworben werden.
Kommt zum Stöbern einfach mal vorbei!
Öffnungszeiten:
montags bis donnerstags von 09 Uhr bis 12 Uhr und 14 Uhr bis 16 Uhr
freitags von 9 Uhr bis 12 Uhr.
Jahresabschluss der Freunde des Archivs
Liebe Vereinsmitglieder, liebe Geschichtsfreunde,
ein wahrlich ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Das lässt uns innehalten und darüber nachdenken, was es uns gebracht, was es uns genommen hat. Eine Gelegenheit, gemeinsam zurückzublicken, bietet uns der Jahresabschluss der Archivfreunde am Freitag, den 9. Dezember um 19:00 Uhr im Himmeroder Hof.
Natürlich darf dabei auch ein Blick in die Vergangenheit unserer Stadt nicht fehlen:
Birgit Formanski, M.A. berichtet über Dr. Heinrich Joseph Brühl, der in seinen jungen Jahren um 1910 als "bunter Vogel" im Kollegium des Städtischen Gymnasiums galt. Obwohl er hier nur relativ kurz als Lehrer tätig gewesen war, hat er dennoch Spuren hinterlassen. Nach 1933 ist er, dem Druck der politischen Vorgänge weichend, in die USA emigriert und hat dort schließlich als Hochschullehrer gearbeitet.
Nach dem Vortrag bleibt uns reichlich Zeit für Gespräche untereinander und für einen kräftigen Schluck Wein mit Käse und Trauben.
Wir würden uns freuen, wenn Sie bei dieser "letzten Gelegenheit im alten Jahr" dabei sein können. Sollte Ihnen das nicht möglich sein, so wünschen wir Ihnen jetzt schon alles Gute für das bevorstehende Jahr 2012.
Für die Freunde des Archivs der Stadt Rheinbach
Dietmar Pertz
Neues Mitteilunggsblatt der Freunde des Archivs erschienen
Ihr neues Mitteilungsblatt konnten nun die Freunde des Archivs der Stadt Rheinbach e.V. vorlegen. In dem 34 Seiten starken Heft sind die Aktivitäten des Vereins zwischen März 2010 und 2011 aufgeführt. Auch das Stadtarchiv als „Gedächtnis der Stadt“ legt hier einen detaillierten Rechenschaftsbericht über seine Arbeit ab. Neben Entwicklungen im Personalbereich wird vom Archivalienzuwachs, von der Kassation, Erschließung und Verzeichnung sowie von der Arbeit bezüglich Geschichtsvermittlung und Tourismus berichtet. Als Themenschwerpunkt dieser Ausgabe bespricht Dieter Deindörfer die verschiedenen Vorträge und Veröffentlichungen, die der verstorbene Vorsitzende Dr. Horst Mies für den Verein ausarbeitete. Das Heft ist für 2,50 € erhältlich im
Stadtarchiv Rheinbach
Polligsstraße 1
53359 Rheinbach
Telefon 02226 917-550
E-Mail archiv@stadt-rheinbach.de
Rheinbachrallye wieder erhältlich
Dank finanzieller Unterstützung durch die Kreissparkasse Köln und die Freunde des Archivs der Stadt Rheinbach hat der Naturpark Rheinland die vergriffene Broschüre „Rheinbachrallye“ wieder auflegen können. Die vom Stadtarchiv und dem Eifel- und Heimatverein Rheinbach konzipierte Rallye ist der perfekte Einstieg in die Stadtgeschichte für Viert- bis Sechstklässler. Auf einem vorgegebenen Rundweg durch die Kernstadt sind 16 Fragen zu beantworten.
Die Broschüre ist erhältlich im Naturparkzentrum, Himmeroder Wall 6 und im
Stadtarchiv Rheinbach
Polligsstraße 1
53359 Rheinbach
Telefon 02226 917-550
E-Mail archiv@stadt-rheinbach.de
Historischer Spaziergang von Todenfeld nach Hilberath und zurück

In diesem Jahr bieten wir Ihnen am Tag des offenen Denkmals, Sonntag, 11. September, einen historischen Spaziergang von Todenfeld nach Hilberath und zurück an. Die Wanderung führt zu ausgewählten Bau- und Kulturdenkmälern, z. B. der Todenfelder Hubertuskapelle, zu den „Eisensteinen“, der über 300 Jahre alten Hilberather Pfarrkirche mit der ältesten noch bespielbaren Orgel in unserer Region, zur Dorfschule und zu Bauernhöfen.
Die vorgestellten Denkmäler lassen die dörfliche Entwicklung über viele Jahrhunderte, z. B. von reinen Ackerer-Siedlungen bis hin zu autonomen und weitgehend selbständigen Dörfern mit vollmechanisierten landwirtschaftlichen Betrieben bis in die 1970er Jahre erkennen und ab diesem Zeitpunkt auch die Zeit des „Großen Höfesterbens“.
Beginn: 10:00 Uhr und 14:30 Uhr
Treffpunkt:
Platz vor der ehemaligen
Gastwirtschaft Röttgen
Todenfelder Straße 13
(Parkmöglichkeiten an der Kapelle)
Die Führungen sind kostenlos.
Weitere Informationen erhalten Sie im
Stadtarchiv Rheinbach
Polligsstraße 1
53359 Rheinbach
Telefon 02226 917-550
E-Mail archiv@stadt-rheinbach.de
Kinderbuch über Richeza wieder erhältlich

Neu aufgelegt hat der „Verein für Geschichte e.V. Pulheim“ das Kinderbuch: „Richeza Rycheza – Die polnische Königin aus dem Rheinland, Królowa Polski rodem z Nadrenii“. Wie der Titel schon vermuten lässt, ist das Buch zweisprachig verfasst. Die Autorin Annegret Schreiner beschreibt in der Sprache klar und unter Zuhilfenahme zahlreicher Illustrationen den Lebensweg Richezas, die als versöhnendes Bindeglied zwischen Deutschen und Polen gesehen werden kann. Beginnend mit ihren ersten Lebensjahren auf der Tomburg als Tochter des mächtigen Pfalzgrafen Ezzo, über ihre Jahre an der Seite des polnischen Königs Mieszko bis zum Ort ihrer letzten Ruhestätte, dem Kölner Dom, werden die wichtigsten Stationen ihres Lebens vorgestellt.
Dem Herausgeber, dem „Verein für Geschichte e.V. Pulheim“, der sich schon seit langem engagiert um die Aufarbeitung der Geschichte der Abtei Brauweiler und deren Stifterfamilie, den Ezzonen, kümmert, ist es wiederum gelungen, das 42 Seiten starke Büchlein für nur 3,50 € anzubieten.
Es ist zu erhalten im
Stadtarchiv Rheinbach
Polligsstraße 1
53359 Rheinbach
Telefon 02226 917-550
E-Mail archiv@stadt-rheinbach.de
Fritz von Willes Tomburg-Gemälde als Farbfoto

Das im Trauzimmer im Rheinbacher Rathaus hängende Ölgemälde „Tomburgruine mit Fernblick auf die Ortschaft Wormersdorf und das Siebengebirge“ ist nun in kleiner Auflage als Farbfoto in der Größe 20x28cm im Stadtarchiv, Polligsstraße 1 (Telefon 02226 917-550), erhältlich. Die Reproduktion, die von den Freunden des Archivs herausgegeben wird, kostet mit einem beigelegten Erläuterungsblatt 6,00 €.
Das in den 1920er Jahren vom berühmten Eifelmaler Fritz von Wille geschaffene Gemälde stammt ursprünglich aus dem Besitz des ehemaligen Rheinbacher Bürgermeisters Karl Commeßmann. Dessen Erben schenkten das Bild 1975 der Stadt Rheinbach. Im Rahmen einer vor kurzem erfolgten Restaurierung wurde die nun vervielfältigte Fotoaufnahme gemacht.
Bücher zur Rheinbacher Geschichte aus erster und zweiter Hand
Sie suchen noch interessante Lektüre für lange Winterabende? Oder ein passendes Weihnachtsgeschenk für Ihre Lieben, für Verwandte und Bekannte?
Auch in diesem Jahr sei an dieser Stelle auf die vielen, interessanten Veröffentlichungen zur Geschichte Rheinbachs hingewiesen, die im Stadtarchiv erworben werden können. Im Sommer konnten die Freunde des Archivs Band 4 der Schriftenreihe „Geschichte in Rheinbach“ vorlegen. Er hat den Titel:
Medizinaltopographie des Kreises Rheinbach – Eine Beschreibung von Land und Leuten um 1825 von Dr. Johann Andreas Reichmann".
Auf rund 262 Seiten mit 30 Abbildungen werden hier neben den medizinisch interessanten Gegebenheiten vor allem auch die alltägliche Leben der einfachen Bevölkerung ausführlich beschrieben. Erstellt hatte diesen Bericht, der sich ausführlich mit den Bürgermeistereien Adendorf, Kuchenheim, Rheinbach, Ollheim und Münstereifel befasst, der damalige Kreisphysikus Dr. Andreas Reichmann. Dank der sorgfältigen Edition durch den Bonner Archivar i. R. Dieter Körschner konnte unser Verein diesen unschätzbaren Quellentext der lokalen und rheinischen Geschichtsforschung zugänglich machen.
Wenn es auch der Titel vielleicht nicht vermuten lässt, findet man in Reichmanns Text auch einiges Amüsante. Als Beispiel ein kleiner Auszug:
"Über die Bauart der Häuser im hiesigen Kreise läßt sich im allgemeinen in Beziehung auf das allgemeine Gesundheitswohl leider nicht viel Erfreuliches sagen. Sie sind nach allen Weltgegenden hin erbaut, ruhen auf niedrigen steinernen Fundamenten, sind größtenteils von Holz und mit Stroh vermischtem Lehm aufgerichtet, im allgemeinen nur einstöckig, die Dächer größtenteils mit Dachziegel belegt und Zimmer sowohl in den Städten als Dörfern meistens niedrig, Wände und Decken mit Kalk bestrichen, in den Dörfern Fensteröffnungen kaum so groß, daß ein Mann seinen Kopf durchbringen, Türöffnungen so klein, das ein solcher, ohne sich stark zu bücken, nicht wohl eintreten kann. Die gedielten Fußböden der untern Stuben laufen entweder mit der Erde zugleich, oder aber – und was meistenteils der Fall ist – unter denselben sind kleine, meistens feuchte und dunkle Keller angelegt, die eher einem dumpfen Grabe gleichen, und endlich die im engen Hofraume befindliche Miststätte dient – wie schon oben erwähnt – zum offenen und freien Abtritt, von welchem letztern, selbst in den Städten, nur wenige anzutreffen sind."
Das neue Buch kann zum Preis von 18 € im Archiv und im Buchhandel erworben werden. Auch unsere anderen Publikationen können hier erworben werden.
Kommen Sie zum Stöbern einfach einmal vorbei:
Stadtarchiv Rheinbach
Polligsstraße 1
Telefon 02226 917-550
E-Mail archiv@stadt-rheinbach.de
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag von 9.00 Uhr bis 12 Uhr und von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Freitag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet
Auch Sie finden hier sicher ein passendes Geschenk – für Familie, Freunde und Bekannte oder für sich selbst.