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Reitangelegenheiten

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Seit Erlass der „Ordnungsbehördlichen Verordnung über das Reiten im Gebiet des Rhein-Sieg-Kreises“ vom 18. Mai 1978 auf der Grundlage des Landschaftsgesetzes NRW wurden auch die Waldgebiete im Stadtgebiet Rheinbach zum „Sperrgebiet“ erklärt.
Reitangelegenheiten
In diesen Sperrgebieten darf nur noch auf ausgewiesenen Reitwegen  (Pferd u. Reiter in weiß auf blauem Grund) geritten werden. Dazu liegen Karten, in denen die Wege ausgewiesen sind, beim Rhein-Sieg-Kreis, Untere Landschaftsbehörde, im Maßstab 1:25.000 aus. Dort erhält man auch ein Merkblatt für Reiter.

Weiterhin gibt es eine Reitwegekarte: „Über Stock und Stein“ als Freizeitkarte im Maßstab 1:50.000 beim Naturpark Rheinland gegen eine sehr geringe Schutzgebühr.

Es darf nur so geritten werden, dass die Belange der anderen Erholungssuchenden und die Rechte der Eigentümer oder anderer Nutzungsberechtigter nicht unzumutbar beeinträchtigt werden.

Wer in der freien Landschaft und/oder im Wald reitet, muss im Besitz gültiger Reitkennzeichen sein. Die zwei gelben, rechteckigen Kennzeichen sind nur gültig mit dem jeweils aktuellen Jahresaufkleber. Die Kennzeichen müssen beidseitig am Zaumzeug des Pferdes gut sichtbar angebracht sein. Nur bei kleineren Pferden dürfen die Kennzeichen auch am Sattel angebracht werden. Ausreiten ohne Kennzeichen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann ein empfindliches Bußgeld nach sich ziehen.

Die Kennzeichen können gegen Entgelt bei der Kreisbehörde erworben werden. Dies kann im Abonnement oder per Barzahlung im Kreishaus in Siegburg erfolgen.

In der Rheinbacher Nebenstelle des RSK in der Grabenstr. 39, Tel. 02226 92340, kann man die Plaketten auch ortsnah erwerben.