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Geschichte

Einige Daten zur Geschichte des Stadtwaldes

  • Erste Erwähnung: 1371 - Organisation des Amtes Rheinbach zu Beginn der Amtszeit des Kölner Erzbischofs Friedrich von Sarrwerden. Übertragung des zum Rheinbacher Bannbezirk gehörenden landesherrlichen Waldes an den Magistrat zu dessen Verwaltung; damit Entstehung des Gemeindewaldes.
     
  • im Mittelalter wechselt der Waldbesitz mehrmals zwischen dem Gemeinwesen (als Allmende) und den Markteignern.
     
  • 1794 - 1814: Herrschaft der Franzosen im Rheinland. Die französische Forstverwaltung betreibt Raubbau an den Holzvorräten. Die Stadtverwaltung vermag dem nicht Einhalt zu gebieten. Daraufhin erklären die buschberechtigten Bürger den Wald zu ihrem ungeteilten Erbe (Erbenwald).
     
  • 1825: nach langem Rechtsstreit erhält die Stadt den Wald nach entsprechendem Urteil des Rheinischen Appelationsgerichtshofes zu Köln als ihr Eigentum zurück. Damit Beginn planmäßiger Forstwirtschaft. Die ältesten vorhandenen Eichenbestände stammen aus dieser Zeit.
     
  • 1905 - 1935: Der Stadtwald wird als "Dauerwald" bewirtschaftet.
     
  • 1974: Infolge einer kommunalen Neugliederung wächst der Stadtwald durch Eingemeindungen ( Wormersdorfer und Hilberather Wald) von 520 ha auf 826 ha.
     
  • Juli 1997: Der Stadt wird die Lizenz zur Führung des Herkunftszeichens Holz erteilt.
     
  • Mit Datum vom 08.11.2001 verpflichtet sich die Stadt, die Waldbewirtschaftung von PEFC Deutschland e.V. (= "Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes") durchzuführen.
    (Registriernummer: PEFC/ 0421101/015227000090) Letzte Änderung der Standards: 2009
    www.pefc.de  

Weitere Daten zur Geschichte des Rheinbacher, Wormersdorfer und Hilberather Stadtwaldes steht Ihnen als PDF-Datei zur Verfügung.