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Tourismus, Freizeit und Kultur

Blick auf die HauptstraßeNicht zuletzt aufgrund der Lage am Rande des niederrheinischen Tieflandes und am Fuße der Eifel gilt Rheinbach als Perle der Voreifel. Den Besucher fängt nicht nur der mittelalterliche Flair einer über Jahrhunderte gewachsenen Kernstadt ein. Auch die Ortsteile der Glasstadt weisen das eine oder andere Kleinod auf, das weit über die Grenzen Rheinbachs hinaus bekannt ist.

Rheinbach wird namentlich erstmals 762 in einer Schenkungsurkunde von König Pippin an die Abtei Prüm erwähnt. Die Ritter und Herren von Rheinbach bauten die bäuerliche Siedlung am Fuße ihrer Burg in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts zu einer kleinen Ackerbürgerstadt aus.

Funde aus der Stein- und Römerzeit belegen aber, dass Rheinbach schon vor einigen tausend Jahren besiedelt wurde. Im nördlichen Bereich der heutigen Kernstadt wurde Rheinbach von der aus der Eifel kommenden und nach Köln führenden römischen Wasserleitung durchquert. Hiervon zeugen mehrere Teilstücke, die in der Stadt ausgestellt sind.Blick auf das Glasmuseum mit Hexenturm

Der Himmeroder Hof, westlich der Burg, gehörte dem Zisterzienserkloster in Himmerod in der Eifel und beherbergt heute, nach liebevoller Restauration das Bürger- und Kulturzentrum Himmeroder Hof der Stadt, sowie das als Spezialmuseum für böhmisches Hohlglas bekannte Glasmuseum.

Rheinbach ist über die Region hinaus als Stadt des Glases bekannt. Dies ist insbesondere auf die Ansiedlung deutscher Glasveredler aus Böhmen zurückzuführen, die 1947 infolge des Zweiten Weltkriegs ihre Heimat verlassen mussten. So enthält die Sammlung des Museums heute Glas von Barock bis zum zeitgenössischen Studioglas. Darüber hinaus mag man an der Ansiedlung einer Glasfachschule, heute des Staatlichen Berufskolleg Glas Keramik Gestaltung des Landes NRW in Rheinbach messen, welche Stellung die Stadt bei der Glasveredlung einnimmt.

Blick auf den See im FreizeitparkEinzigartig ist auch das Kutschenmuseum, eine private Sammlung historischer Fahrzeuge, die aus der Blütezeit der Wagenbauer des 19. Jahrhunderts stammen und von leichten Einspännern über größere Jagd-, Reise- und Gesellschaftswagen bis hin zum luxuriösen Galacoupé reichen und nach Vereinbarung zu besichtigen sind.

Der Bereich der Innenstadt lädt nicht nur an den verkaufsoffenen Sonntagen zum Shoppen in der Vielzahl von Geschäften mit ihrem umfangreichen Angebot ein. Auch gastronomisch hat Rheinbach seinen Gästen einiges zu bieten.

Nahe der Kernstadt dehnt sich der Freizeitpark auf 15 Hektar aus. Die weitläufige Anlage ist ein Eldorado für sportbegeisterte Städter und Touristen. Erholung pur verspricht außerdem das nahegelegene Sport- und Erlebnisbad "monte mare" mit seinem großzügigen Sauna- und Wellnessbereich und dem 10 Meter tiefen Indoor-Tauchzentrum.  

Stadtwald Mit TomburgDer reiche Baumbestand im Stadtwald und die wunderschöne Landschaft lädt Besucher aus Nah und Fern zu ausgedehnten Wanderungen ein. An dieser Stelle sei insbesondere Hilberath als „Tor zur Eifel“ benannt, von wo aus der Weg bis in das nahe gelegene Ahrtal führt.

Neben den über 28.000 Einwohnern, nehmen auch zahlreiche Besucher Rheinbach mit seiner ausgeprägten Vitalität und Attraktivität wahr. Denn hier findet sich über das ganze Jahr ein breit gefächertes Kunst- und Kulturprogramm, was in der Region seines gleichen sucht und für jeden Gast etwas bietet.

Rheinbach ist immer eine Reise wert – überzeugen Sie sich selbst!


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