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Aktuelle Bauleitplanverfahren

Die Bauleitplanung ist eine der Selbstverwaltungsaufgaben der Stadt, die sich aus den gesetzlichen Vorschriften des § 1 (3) Baugesetzbuch ableiten lässt. Sofern die Aufstellung eines Bebauungsplanes für die Sicherung der städtebaulichen Entwicklung erforderlich ist, hat die Stadt als Träger der Bauleitplanung die Verpflichtung, einen Bebauungsplan aufzustellen. Ein Anspruch auf Aufstellung eines Bebauungsplanes seitens der Öffentlichkeit besteht nicht.

Grundsätzlich schreibt das Baugesetzbuch ein verbindliches Regelverfahren für die Aufstellung, Änderung, Ergänzung oder Aufhebung eines Bebauungsplanes vor. Möglichkeiten der Abweichung von diesem Regelverfahren bieten § 13 Baugesetzbuch „vereinfachtes Verfahren“ und § 13 a Baugesetzbuch „beschleunigtes Verfahren für Bebauungspläne der Innenentwicklung“.

Die Übersicht über den Ablaufes eines regulären Bebauungsplanverfahrens (0,04 MB/pdf) liefert Ihnen einen Überblick über die gesetzlich vorgeschriebenen Verfahrensstufen des Bauleitplanverfahrens.

 

Bauleitplanverfahren für den Bereich Rheinbach „Wolbersacker“

- 18. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Rheinbach für den Bereich „Wolbersacker“
- Bebauungsplan Rheinbach Nr. 59 „Wolbersacker"

Wolber01

 

Wolber02

Ortsteil

Rheinbach

Plangebiete

Der Geltungsbereich der 18. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Rheinbach für den Bereich „Wolbersacker“ umfasst eine Größe von ca. 46 ha im Osten der Stadt Rheinbach zwischen der L 158 im Norden, der BAB 61 im Osten, der L 471 im Südosten und der B 266 im Südwesten und Westen. Die Flächen des Plangebietes werden derzeit bis auf wenige Wirtschaftswege überwiegend landwirtschaftlich genutzt.
Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes Rheinbach Nr. 59 „Wolbersacker“ umfasst eine ca. 59,80 ha große Fläche östlich der Kernstadt. Im Norden wird das Plangebiet durch den Verlauf der Grundstücksgrenzen der weiter nördlich gelegenen Landesstraße L 158 (Meckenheimer Straße) begrenzt. Im Osten verläuft die Plangebietsabgrenzung entlang der Grundstücksgrenzen der Autobahn BAB A 61. Im Westen wird das Plangebiet vom Grundstücksverlauf der begleitenden Bundesstraße B 266 begrenzt. Die südliche Abgrenzung verläuft ebenfalls zum größten Teil entlang der Grundstücksgrenzen der begleitenden Bundesstraße B 266. Zusätzlich werden in diesem Bereich jedoch Teilflächen der Bundesstraße zugunsten der Überplanung mit einem Kreisverkehr in den Geltungsbereich des Bebauungsplans mit einbezogen. Der Geltungsbereich des vorliegenden Bebauungsplans weicht im südlichen Bereich vom Geltungsbereich der 18. Änderung des Flächennutzungsplans für den Bereich „Wolbersacker“ ab.

Ziel und wesentliche Inhalte der Bauleitpläne

18. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Rheinbach für den Bereich „Wolbersacker“
Mit der 18. Flächennutzungsplanänderung sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die parallele Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 59 „Wolbersacker“ geschaffen werden. Daher werden im Rahmen der 18. Flächennutzungsplanänderung die gewerblichen Bauflächen, die öffentlichen Grünflächen zur Eingrünung der gewerblichen Bauflächen sowie die Fläche für den Gemeinbedarf (Feuerwehr) und die Versorgungsfläche (Retentionsbodenfilter) dargestellt.
Zur verkehrstechnischen Entlastung des vorhandenen Straßennetzes soll das geplante Gewerbe- und Industriegebiet über einen neuen Knotenpunkt im Süden eine unmittelbare Anbindung an die Anschlussstelle „Rheinbach“ der Bundesautobahn BAB 61 erhalten. Daher werden die in Nord-Süd Richtung verlaufende Hauptverkehrsachse sowie die West-Ost Querspange als wichtige Gemeindestraßen in die Änderung des Flächennutzungsplanes übernommen. Ebenso wird der geplante Pendlerparkplatz für das Mitfahrerangebot an der BAB 61 in der Änderung des Flächennutzungsplanes als wichtiger Parkplatz dargestellt.
Die differenzierte Darstellung der Gewerbegebiete (GE) gemäß § 8 BauNVO beziehungsweise der Industriegebiete (GI) gemäß § 9 BauNVO sowie der untergeordneten innergebietlichen Erschließung und die genaue Lage der internen Grünflächen wird im Rahmen der Erarbeitung des Bebauungsplanes Rheinbach Nr.59 „Wolbersacker“ erfolgen.
Da in einem ersten Schritt, auf Grundlage von regionalplanerischen Vorgaben erst der nördliche Teilbereich einschließlich der Fläche für wichtige Parkplätze sowie der Anbindung der Hauptachse ausgewiesen werden kann, wird die Darstellung des Flächennutzungsplanes auf den vorliegenden Geltungsbereich reduziert.

Bebauungsplan Rheinbach Nr. 59 „Wolbersacker“

Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Erschließung und Bebauung von Flächen für Gewerbe, Industrie und Dienstleistung im unmittelbaren Umfeld der bestehenden Gewerbe- und Industrieflächen sowie im Nahbereich des Autobahnanschlusses Rheinbach an die BAB 61 geschaffen werden. Das Plangebiet soll bereichsweise als Gewerbegebiet (GE) gemäß § 8 Baunutzungsverordnung (BauNVO) und als Industriegebiet (GI) gemäß § 9 BauNVO festgesetzt werden. Hierbei sollen die autobahnnahen Flächen östlich der geplanten Haupterschließung aus immissionsschutztechnischen Gründen vorrangig als Industriegebiet - GI festgesetzt werden. Die siedlungsnahen Flächen westlich der Haupterschließung sollen dagegen als Gewerbegebiet - GE festgesetzt werden. Aufgrund der Ergebnisse der erforderlichen Schallkontigentierung wurden die gewerblichen Bauflächen entsprechend untergliedert.

Ausgehend von dem Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Stadt Rheinbach, Stand 22.06.2015, soll in Gewerbegebieten der Einzelhandel grundsätzlich ausgeschlossen werden, um vornehmlich das produzierende Gewerbe zu stärken. Gemäß der oben genannten Zielsetzung werden im Gewerbe- und Industriegebiet Einzelhandelsbetriebe und sonstige Gewerbebetriebe mit Verkaufsflächen für den Verkauf an letzte Verbraucher grundsätzlich ausgeschlossen. Im Gewerbegebiet wird diese Festsetzung dahingehend modifiziert, dass Gewerbebetriebe mit Verkaufsflächen für den Verkauf an letzte Verbraucher zulässig sind, wenn das angebotene Sortiment aus eigener Herstellung stammt und der Betrieb aufgrund der von ihm ausgehenden Emissionen typischerweise nur in einem Gewerbegebiet zulässig ist. Weiterhin sollen ebenfalls Vergnügungsstätten, Bordelle und Betriebe mit bordellartigen Nutzungen ausgeschlossen werden.

Die Festsetzungen zum Maß der baulichen Nutzung mit einer Grundflächenzahl (GRZ) von 0,8 orientieren sich an den Vorgaben der für die benachbarten Gewerbegebiete zugrundeliegenden rechtskräftigen Bauleitpläne. Zudem soll mit der gem. § 17 BauNVO für Gewerbe- und Industriegebiet maximal zulässigen Grundflächenzahl (GRZ) von 0,8 im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben ein flächensparender Umgang mit Grund und Boden im Plangebiet erreicht werden. Des Weiteren soll im südöstlichen Bereich des Plangebiets im Nahbereich des geplanten Kreisverkehrs ein Mitfahrer- / Pendlerparkplatz realisiert werden. Dafür wurden im Nahbereich des geplanten Kreisverkehrsverkehrsplatzes im Planentwurf Verkehrsflächen besonderer Zweckbestimmung festgesetzt.

Die Entsorgung des anfallenden gewerblichen Schmutzwassers und des Niederschlagswassers soll im Trennsystem erfolgen. Das gewerbliche Schmutzwasser wird über einen Anschlusskanal mit Revisionsschacht in den öffentlichen Schmutzwasserkanal eingeleitet. Das Regenwasser von Dachflächen und befestigten Flächen sowie der Straßenentwässerung wird unter Berücksichtigung der Vorgaben des § 44 LWG (Landeswassergesetz) separat gesammelt und mittels Regenwasserkanal zum zentralen Retentionsbodenfilter mit zugehörigem Rückhaltebecken im Nordosten des Plangebiets zur weitergehenden Regenwasserbehandlung zugeführt. Hierfür wurden planungsrechtlich Flächen für die Ver- und Entsorgung festgesetzt. Durch die Retentionswirkung des Bodenfilters und dem damit verbundenen Nachlauf werden die durch den erhöhten Niederschlagsabfluss bedingten hydraulischen Auswirkungen auf den Morsbach und die nachgeschalteten Gewässer auf ein verträgliches Maß begrenzt.

Um die notwendige Rückstaufläche für extreme Regenereignisse vorhalten zu können, wird eine ca. 30 m breite Freifläche, welche als öffentliche Grünfläche festgesetzt wurde, entlang der L 158 als Überlauffläche vorgesehen. Bei extremen Regenereignissen wird diese Fläche eingestaut und dient somit zur weiteren Rückhaltung von Niederschlagswasser.
Mit der Planung soll insgesamt ein städtebaulich homogenes Erscheinungsbild in Fortführung der nördlich, das Stadtgebiet umgebenden Gewerbeflächen erreicht werden. Um dies zu erreichen, sollen u.a. die Gebietsränder vollständig eingegrünt werden. Bei den Festsetzungen zur Eingrünung wurde dabei die Masterplanung des bio innovation park Rheinland mit berücksichtigt. Die Eingrünung der Gebietsränder nimmt zudem Bezug auf die Darstellung des rechtsgültigen Flächennutzungsplans für die in der übergeordneten Planung erfassten gewerblichen Bauflächen. Die hinzutretenden Flächen im südlichen Bereich sollen jedoch in gleicher Ausformung weiterentwickelt werden.

Um sicherzustellen, dass vor Wirksamkeit der Regionalplanänderung die südlichen Flächen, die von der vorliegenden Änderung des Flächennutzungsplans ausgeschlossen wurden, nicht bebaut oder erschlossen werden, werden die Regelungen des § 9 Abs. 2 Nr. 2 BauGB angewendet und demnach ein Baurecht mit bedingter Wirkung festgesetzt. Mit der Festsetzung „Flächen für die Landwirtschaft“ wird der heutigen Nutzung entsprochen. Somit wird den Vorgaben der Regionalplanung Rechnung getragen. Die Festsetzung der landwirtschaftlichen Flächen entfällt, wenn der Regionalplan und nachfolgend der Flächennutzungsplan entsprechend geändert wurden. Hiervon ausgenommen sind die Festsetzungen für die Haupterschließung 1 und die Mitfahrer- / und Pendlerstellplatzanlage. Diese Festsetzungen entfalten keine raumplanerischen Wirkungen.

Verfahrensschritt

Reduzierung des Geltungsbereiches der 18. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Rheinbach für den Bereich Rheinbach „Wolbersacker“

Der mit Aufstellungsbeschluss des Rates der Stadt Rheinbach vom 12.12.2016 gefasste Geltungsbereich der 18. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Rheinbach für den Bereich Rheinbach „Wolbersacker“ ist vom Ausschuss für Stadtentwicklung: Umwelt, Planung und Verkehr mit Beschluss vom 21.11.2017 im Süden um die gewerblichen Bauflächen und Grünflächen westlich und östlich der Nord-Süd-Haupterschließungsachse reduziert worden.

Eine Gegenüberstellung des bisherigen Geltungsbereiches und des neuen Geltungsbereiches der 18. Flächennutzungsplanänderung steht zum Download bereit.

Durchführung der öffentlichen Auslegung und der Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß §§ 3 (2) und 4 (2) Baugesetzbuch für
·    die 18. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Rheinbach für den Bereich „Wolbersacker“
·    den Bebauungsplan Rheinbach Nr. 59 „Wolbersacker“

Gemäß Beschluss des Ausschusses für Stadtentwicklung: Umwelt, Planung und Verkehr der Stadt Rheinbach vom 21.11.2017 wird der betroffenen Öffentlichkeit Gelegenheit zur Stellungnahme im Rahmen der  öffentlichen Auslegung des Planentwurfes
·    der 18. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Rheinbach für den Bereich „Wolbersacker“
·    des Bebauungsplanes Rheinbach Nr. 59 „Wolbersacker“

gemäß § 3 (2) Baugesetzbuch gegeben. Die berührten Behörden und Träger öffentlicher Belange werden parallel gemäß § 4 (2) Baugesetzbuch beteiligt und über die öffentliche Auslegung der Planentwürfe benachrichtigt.

Der Entwurf der 18. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Rheinbach und des Bebauungsplanes Rheinbach Nr. 59 „Wolbersacker“, die Begründungen einschließlich Umweltberichte sowie die nach Einschätzung der Stadt Rheinbach wesentlichen, bereits verfügbaren umweltbezogenen Stellungnahmen liegen gemäß § 3 (2) Baugesetzbuch in der Zeit vom

08. Dezember 2017 bis einschließlich 10. Januar 2018

im Rathaus der Stadt Rheinbach, Fachbereich V, Sachgebiet 60.2 Planung und Umwelt, Schweigelstr. 23, 53359 Rheinbach, 2. Obergeschoss (Altbau) während der allgemeinen Öffnungszeiten des Rathauses

Montag bis Donnerstag 

       8.00 Uhr bis 12.00 Uhr
     14.00 Uhr bis 15.30 Uhr

Freitag                

8.00 Uhr bis 11.30 Uhr

- zur allgemeinen Information der Öffentlichkeit öffentlich aus. Zusätzlich liegen als umweltrelevante Informationen nachfolgende Fachgutachten:

-  Verkehrsuntersuchung zum B-Plan-Verfahren Nr. 59 „Wolbersacker“, Büro Brilon Bondzio Weiser, Ingenieurgesellschaft für Verkehrswesen mbH, Stand Mai 2017

- Kötter Consulting Engineers GmbH & Co. KG, Schalltechnische Untersuchung zur Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 59 „Wolbersacker“ der Stadt Rheinbach, Stand September 2017


- Kölner Büro für Faunistik, 18. Änderung des Flächennutzungsplans und Bebauungsplan Nr. 59 „Wolbersacker“ Artenschutzrechtliche Prüfung – Stufe II, Stand September 2017

- Dr. Tillmanns & Partner GmbH, Bewertung und Bilanzierung von Eingriffen in Boden und Standorte im Rahmen des Bebauungsplans Nr. 59, Wolbersacker der Stadt Rheinbach, Stand April 2017

- Landschaftsarchitektin Ulrike Steffen – Marquardt, Landschaftspflegerischer Fachbeitrag zur 18. Flächennutzungsplanänderung und zum Bebauungsplan Nr. 59 ‚Wolbersacker‘, Stadt Rheinbach mit Eingriffs- Ausgleichsbilanzierung, Stand Oktober 2017

- Kühn Geoconsulting GmbH, BV: Bebauungsplangebiet Nr. 59 „Am Wolbersacker“ in Rheinbach, Baugrunduntersuchung und Erschliessungsgutachten (1. Bericht), Stand Juni 1999

- Kühn Geoconsulting GmbH, BV: Bebauungsplangebiet Nr. 59 „Am Wolbersacker“ in Rheinbach, Baugrundgutachten zur Erschliessung (2. Bericht), Stand Mai 2017

- Kühn Geoconsulting GmbH, BV: Bebauungsplangebiet Nr. 59 „Am Wolbersacker“ in Rheinbach, Bericht zu orientierenden abfallbezogenen Bodenuntersuchungen, Stand April 2017

.- artemus GmbH, Archäologische Dienstleistungen, B-Plan Nr. 59 Gewerbegebiet Wolbersacker, Stadt Rheinbach (Rhein-Sieg-Kreis), PR 2004 / 909-923, Abschlussbericht, Stand März 2006
öffentlich aus.

Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen schriftlich oder zur Niederschrift beim Bürgermeister der Stadt Rheinbach, Fachbereich V, Sachgebiet 60.2 Planung und Umwelt,  Zimmer 212 (2. Obergeschoss, Altbau), Schweigelstraße 23, 53359 Rheinbach vorgebracht werden.

Weitere Einzelheiten und Hinweise entnehmen Sie bitte der öffentlichen Bekanntmachung zur Flächennutzungsplanänderung und zum Bebauungsplan im Sonderdruck Nr. 4/2017 des amtlichen Mitteilungsblattes der Stadt Rheinbach „kultur und gewerbe“, Jahrgang 53, Erscheinungstag: 30.11.2017.


Planungsdokumente zum Download (PDF)

Zur Information über Ziel und Inhalt der Bauleitpläne stehen ab sofort nachstehende Dokumente (Stand: öffentliche Auslegung) zur digitalen Einsichtnahme zur Verfügung:

zur 18. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Rheinbach für den Bereich „Wolbersacker“

- Öffentliche Bekanntmachung der Änderung des Geltungsbereiches und der Durchführung der öffentlichen Auslegung

- Übersichtsplan mit Darstellung des Geltungsbereiches der 18. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Rheinbach für den Bereich „Waldhotel“

- Entwurf der 18. Flächennutzungsplanänderung

- Begründung einschließlich Umweltbericht zur 18. Flächennutzungsplanänderung

- Wesentliche, bereits vorliegende umweltbezogene Stellungnahmen

zum Bebauungsplan Rheinbach Nr. 59 „Wolbersacker“

- Öffentliche Bekanntmachung der  Durchführung der öffentlichen Auslegung

- Übersichtsplan mit Darstellung des Geltungsbereiches des Bebauungsplanes Rheinbach Nr. 59 „Wolbersacker“

- Entwurf des Bebauungsplanes Rheinbach Nr. 59 „Wolbersacker“

- Begründung einschließlich Umweltbericht zum Bebauungsplan Rheinbach Nr. 59 „Wolbersacker“

- Textliche Festsetzungen und Hinweise zum Bebauungsplan Rheinbach Nr. 59 „Wolbersacker“

- Wesentliche, bereits vorliegende umweltbezogene Stellungnahmen

 

Fachgutachten zu den Bauleitplänen „Wolbersacker“

- Verkehrsuntersuchung zum B-Plan-Verfahren Nr. 59 „Wolbersacker“, Büro Brilon Bondzio Weiser, Ingenieurgesellschaft für Verkehrswesen mbH, Stand Mai 2017

- Kötter Consulting Engineers GmbH & Co. KG, Schalltechnische Untersuchung zur Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 59 „Wolbersacker“ der Stadt Rheinbach, Stand September 2017

- Kölner Büro für Faunistik, 18. Änderung des Flächennutzungsplans und Bebauungsplan Nr. 59 „Wolbersacker“ Artenschutzrechtliche Prüfung – Stufe II, Stand September 2017

- Dr. Tillmanns & Partner GmbH, Bewertung und Bilanzierung von Eingriffen in Boden und Standorte im Rahmen des Bebauungsplans Nr. 59, Wolbersacker der Stadt Rheinbach, Stand xxx 2017

- Landschaftsarchitektin Ulrike Steffen – Marquardt, Landschaftspflegerischer Fachbeitrag zur 18. Flächennutzungsplanänderung und zum Bebauungsplan Nr. 59 ‚Wolbersacker‘, Stadt Rheinbach mit Eingriffs- Ausgleichsbilanzierung, Stand Oktober 2017

- Kühn Geoconsulting GmbH, BV: Bebauungsplangebiet Nr. 59 „Am Wolbersacker“ in Rheinbach, Baugrunduntersuchung und Erschliessungsgutachten (1. Bericht), Stand Juni 1999

- Kühn Geoconsulting GmbH, BV: Bebauungsplangebiet Nr. 59 „Am Wolbersacker“ in Rheinbach, Baugrundgutachten zur Erschliessung (2. Bericht), Stand Mai 2017

- Kühn Geoconsulting GmbH, BV: Bebauungsplangebiet Nr. 59 „Am Wolbersacker“ in Rheinbach, Bericht zu orientierenden abfallbezogenen Bodenuntersuchungen, Stand April 2017

- artemus GmbH, Archäologische Dienstleistungen, B-Plan Nr. 59 Gewerbegebiet Wolbersacker, Stadt Rheinbach (Rhein-Sieg-Kreis), PR 2004 / 909-923, Abschlussbericht, Stand März 2006


Zusätzlich  sind die eingestellten Unterlagen zu den Bauleitplanverfahren in einem zentralen Portal des Landes unter der Internetadresse www.uvp.nrw.de  zugänglich.

 

 

 

Bebauungsplan Rheinbach-Wormersdorf Nr. 13 "Kantenberg" - Neuaufstellung

Der Rat der Stadt Rheinbach hat in seiner Sitzung am 27. Oktober 2014 den Aufstellungsbeschluss neu gefasst.

Folgende Unterlagen stehen Ihnen zu Ihrer Information zur Verfügung:
Öffentliche Bekanntmachung im amtlichen Mitteilungsblatt kultur und gewerbe
 

Bebauungsplan Rheinbach-Oberdrees Nr. 11 "Bundesstraße, Mieler Straße, Landgraben"

- derzeit keine Beteiligung -

 

Bebauungsplan Rheinbach-Niederdrees Nr. 2 "Am Dorf"

- derzeit keine Beteiligung -

 

Bebauungsplan Rheinbach Nr. 4 „Peppenhovener Straße“ 2. Änderung

- derzeit keine Beteiligung -

 

Bebauuugsplan Rheinbach Nr. 40 „Gerbergasse/Grabenstraße“ 2. Änderung

- derzeit keine Beteiligung -

 

Bauleitpläne der Stadt Rheinbach für den Bereich „Waldhotel“

-    13. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Rheinbach für den Bereich „Waldhotel“ - Bestandssicherung und untergeordnete Erweiterung des Waldhotels -

-    Bebauungsplan Rheinbach Nr. 62.1 „Waldhotel“ - Bestandssicherung des Waldhotels“ -

-    Bebauungsplan Rheinbach Nr. 62.2 „Erweiterung Waldhotel“ - Untergeordnete Erweiterung des Waldhotels -  

Wald01
Geltungsbereich der 13. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Rheinbach für den Bereich "Waldhotel"


 

Wald02
Geltungsbereich des Bebauungsplanes Rheinbach Nr. 62.1 "Waldhotel"

Wald03

 

Ortsteil

Rheinbach

Plangebiete

Die Plangebiete liegen südlich des eigentlichen Kernbereiches der Stadt Rheinbach.

Der Geltungsbereich der 13. Änderung des Flächennutzungsplans für den Bereich „Waldhotel“ umfasst die Flst. Nr. 280 und Nr. 283 sowie den überwiegenden Anteil des Flst. Nr. 282, Flur 43, Gemarkung Rheinbach. Das Plangebiet wird im Norden durch die vorhandene, dem Hotelstandort  zugehörige, Obstbaumwiese auf dem Flst. Nr. 281 abgegrenzt. Im Osten verläuft die Abgrenzung entlang der Flächen der Landesstraße L 492. Die südliche Abgrenzung verläuft entlang der gemeinsamen Grenze mit dem Flst. Nr. 257 und Nr. 258. In diesem Bereich grenzen der Rheinbacher Stadtwald und die Flächen des ehemaligen Steinbruchs an das Plangebiet an. Im Westen wird das Plangebiet durch die Flächen der Landesstraße
L 113 begrenzt.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes Rheinbach Nr. 62.1 „Waldhotel“ umfasst das Flst. Nr. 280 und den überwiegenden Anteil des Flst. Nr. 282, Flur 43, Gemarkung Rheinbach. Das Plangebiet wird im Norden durch die vorhandene, dem Hotelstandort zugehörige, Obstbaumwiese auf dem Flst. Nr. 281 abgegrenzt. Im Osten verläuft die Abgrenzung entlang der Flächen der Landesstraße L 492 sowie entlang der Grenze des Flurstücks Nr. 283, welches den Geltungsbereich des Bebauungsplanes Rheinbach Nr. 62.2 „Erweiterung Waldhotel“ umfasst.  Die südliche und südwestliche Abgrenzung verläuft entlang der gemeinsamen Grenze mit dem Flst. Nr. 257. In diesem Bereich grenzen der Rheinbacher Stadtwald und die Flächen des ehemaligen Steinbruchs an das Plangebiet an. Im Westen wird das Plangebiet durch die Flächen der Landesstraße L 113 begrenzt.

Der Geltungsbereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Rheinbach Nr. 62.2 „Erweiterung Waldhotel“ einschließlich Vorhaben- und Erschließungsplan (Blatt 1 + 2) umfasst die Parzelle Gemarkung Rheinbach, Flur 43, Nr. 283. Das Plangebiet wird abgegrenzt im Norden und Westen durch die Flächen des bestehen Hotelbetriebes „Waldhotel“, im Osten durch die Landesstraße L 492 und im Süden durch die Waldflächen.

Wesentliche Ziele und Zwecke der Planung

13. Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich „Waldhotel

Mit der 13. Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich „Waldhotel“ soll die vorhandene Nutzung am Standort planungsrechtlich gesichert sowie eine untergeordnete bauliche Erweiterung in Form eines Bettenhauses mit 32 Zimmern ermöglicht werden. Dem Waldhotel soll damit eine Entwicklungsmöglichkeit gegeben werden, um künftig in geeigneter Form als Anziehungspunkt für freizeitliche Nutzungen in Rheinbach dienen zu können.

Die 13. Änderung des Flächennutzungsplanes „Waldhotel“ soll in Form einer Punktdarstellung mit Abgrenzung des Änderungsbereiches und der Nutzungsbestimmung „Waldhotel“ erfolgen. Eine mögliche Bauflächendarstellung wurde zwar von der Landesplanungsbehörde in Aussicht gestellt, stellt jedoch aufgrund der Lage des Plangebietes außerhalb des Allgemeinen Siedlungsbereichs kein städtebauliches Ziel der Stadt Rheinbach dar.

Die Darstellung der landwirtschaftlichen Flächen im rechtswirksamen Flächennutzungsplan soll für den Änderungsbereich weiterhin beibehalten werden. Da der rechtswirksame Flächennutzungsplan für eine Teilfläche im Süden des Änderungsbereiches Waldflächen darstellt, wird diese Teilfläche ähnlich dem restlichen Geltungsbereich in die Flächen für die Landwirtschaft umgewandelt. Da diese Flächen faktisch kein Wald sind und zum Grundstück des Waldhotels gehören, wird dadurch die Grenze zwischen dem Wald und dem Hotelbetriebes lediglich berichtigt. Die Festsetzung als Landschaftsschutzgebiet bleibt für die Fläche erhalten.

Um das geplante Vorhaben auf die tatsächlich erforderlichen Flächen zu beschränken, wird in der Flächennutzungsplanänderung die maximal zulässige Grundfläche für die Hauptanlagen von 4.700 qm dargestellt. Diese Grundfläche setzt sich aus den in den Bebauungsplänen festgesetzten Grundflächenzahlen zusammen. (Bebauungsplan Rheinbach Nr. 62.1 „Waldhotel“; GRZ 0,4 und vorhabenbezogener Bebauungsplan Rheinbach Nr. 62.2 „Erweiterung Waldhotel“; GRZ 0,5).

Bebauungsplan Rheinbach Nr. 62.1 „Waldhotel“

Mit dem Bebauungsplan Rheinbach Nr. 62.1 „Waldhotel“ soll das bestehende Waldhotel einschließlich aller dem Hotelbetrieb dienenden Gebäude und Anlagen, die zwischenzeitlich entstanden sind, planungsrechtlich gesichert werden. Eine bauliche Erweiterungsmöglichkeit innerhalb des Geltungsbereiches dieses Bebauungsplanes soll dementsprechend ausgeschlossen werden. Die als sonstiges Sondergebiet festgesetzten Flächen sollen dem eigentlichen Hotelbetrieb mit seinen baulichen Anlagen und den erforderlichen Stellplätzen vorbehalten bleiben. Die weiter südlich gelegenen Flächen sollen dagegen weiterhin als Bestandteil des Landschaftsschutzgebietes erhalten und planungsrechtlich als private Grünflächen festgesetzt werden. Bis auf den bereits vorhandenen Hochzeitspavillon werden diese Flächen zukünftig weiterhin von jeglicher Bebauung freigehalten. Die Vorgaben des Landschaftsplans Nr. 4 Meckenheim-Rheinbach-Swisttal des Rhein-Sieg-Kreises sind dementsprechend für diese Flächen weiterhin einzuhalten. Die Pflege der nördlich des Bebauungsplans zwischen L 113 und L 492 liegenden ökologisch hochwertigen Obstwiesen wurde vertraglich verbindlich geregelt.

Als Maß der baulichen Nutzung wird für das gesamte Sondergebiet die Grundflächenzahl von 0,4 festgesetzt. Die Festsetzung der Geschossigkeit bezieht sich auf die bestehende Nutzung und ist den jeweiligen Baufenstern zugeordnet. Im Bereich des Hauptbaukörpers wurden differenzierte Festsetzungen in Bezug auf die Geschossigkeit und die maximale Firsthöhe (FH) getroffen. Zulässig sind ein bis fünf Geschosse sowie eine maximale Firsthöhe (FH max.) von 234 m ü. Normalhöhennull (NHN). Dies entspricht einer maximalen Firsthöhe von ca. 17 m. Für die Remise im Südosten des Plangebietes wurden die Festsetzung von zwei Vollgeschossen und die Firsthöhe von maximal 229 m über NHN getroffen. Für die untergeordneten baulichen Anlagen südlich des Hauptbaukörpers wurden jeweils ein Vollgeschoss sowie Firsthöhen entsprechend dem baulichen Bestand festgesetzt. Diese Regelungen dienen insgesamt der Sicherung des Bestandes, bezogen auf das derzeitige Maß der baulichen Nutzung.

Die verkehrliche Anbindung des Plangebietes erfolgt über die Zufahrt auf die Landesstraße L 492. Um die verkehrliche Sicherheit innerhalb der Landesstraßen L 113 und L 492 durch hinzutretende Ein- und Ausfahrten nicht zu beeinträchtigen, werden entlang der L 113 und der L 492, mit Ausnahme der vorhandenen Ein- und Ausfahrt auf die L 492, Bereiche ohne Ein- und Ausfahrt festgesetzt.

Die nach der Bauordnung NRW erforderlichen Stellplätze werden im Plangebiet auf den hierfür vorgesehenen Flächen für Stellplätze untergebracht, die im Bebauungsplan entsprechend festgesetzt sind. Es sind insgesamt ca. 60 Stellplätze vorgesehen. Für publikumsintensive Veranstaltungen stehen weitere Stellplätze in der Umgebung zur Verfügung. Garagen sind nur innerhalb der überbaubaren Grundstücksflächen zulässig. Die für die Erweiterung des Waldhotels erforderlichen Stellplätze werden im Kellergeschoss des Bauvorhabens nachgewiesen und sind in dem bereits als Satzung beschlossenen Vorhabenbezogenen Bebauungsplan Rheinbach Nr. 62.2 „Waldhotel“ entsprechend festgesetzt. Es sind hier insgesamt 21 Tiefgaragenstellplätze vorgesehen.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 62.2 „Erweiterung Waldhotel“

Der vorhabenbezogene Bebauungsplan Nr. 62.2 „Erweiterung Waldhotel“ einschließlich Vorhaben- und Erschließungsplan (Blatt 1 + 2) soll die Zulässigkeit der Erweiterung des Waldhotels um ein zusätzliches Bettenhaus regeln und die Planung auf das tatsächlich geplante Vorhaben beschränken. Der Rat hat für den Geltungsbereich des Vorhabenbezogenen Bebauungsplans Rheinbach Nr. 62.2 „Erweiterung Waldhotel“ einschließlich Vorhaben- und Erschließungsplan (Blatt 1 + 2) bereits am 03.07.2017 den Satzungsbeschluss gefasst.


Verfahrensschritt

Reduzierung des Geltungsbereiches der 13. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Rheinbach für den Bereich Rheinbach „Waldhotel“ und des Bebauungsplanes Rheinbach Nr. 62.1 „Waldhotel“

Die mit Aufstellungsbeschluss des Rates der Stadt Rheinbach vom 27.09.2010 gefassten und mit Beschluss des Ausschusses für Stadtentwicklung: Umwelt, Planung und Verkehr vom 13.11.2012 reduzierten Geltungsbereiche der 13. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Rheinbach für den Bereich Rheinbach „Waldhotel“ und des Bebauungsplanes Rheinbach Nr. 62.1 „Waldhotel“ sind gemäß Beschluss des Ausschusses für Stadtentwicklung: Umwelt, Planung und Verkehr vom 17.10.2017 nochmals angepasst und in diesem Zusammenhang um die nördlich gelegenen Flächen der bestehenden Obstbaumwiese reduziert worden.

Eine Gegenüberstellung des bisherigen Geltungsbereiches und des neuen Geltungsbereiches der 13. Flächennutzungsplanänderung und des Bebauungsplanes Rheinbach Nr. 62.1 „Waldhotel“ steht zum Download bereit.

Durchführung der erneuten öffentlichen Auslegung und der erneuten Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 a (3) Baugesetzbuch i.V. mit §§ 3 (2) und 4 (2) Baugesetzbuch für

·    die 13. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Rheinbach für den Bereich „Waldhotel“
·    den Bebauungsplan Rheinbach Nr. 62.1 „Waldhotel“

Gemäß Beschluss des Ausschusses für Stadtentwicklung: Umwelt, Planung und Verkehr der Stadt Rheinbach vom 17.10.2017 wird der betroffenen Öffentlichkeit Gelegenheit zur Stellungnahme im Rahmen der erneuten öffentlichen Auslegung des Planentwurfes

·    der 13. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Rheinbach für den Bereich „Waldhotel“
·    des Bebauungsplanes Rheinbach Nr. 62.1 „Waldhotel“

gemäß gem. § 4a Abs. 3 Baugesetzbuch i.V.m. § 3 (2) Baugesetzbuch gegeben. Die berührten Behörden und Träger öffentlicher Belange werden parallel gemäß gem. § 4a Abs. 3 Baugesetzbuch i.V.m. § 4 (2) Baugesetzbuch beteiligt und über die erneute öffentliche Auslegung der Planentwürfe benachrichtigt.

Der geänderte Entwurf der 13. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Rheinbach und des Bebauungsplanes Rheinbach Nr. 62.1 „Waldhotel“, die Begründungen einschließlich Umweltbericht sowie die nach Einschätzung der Stadt Rheinbach wesentlichen, bereits verfügbaren umweltbezogenen Stellungnahmen liegen gemäß gem. § 4a Abs. 3 Baugesetzbuch i.V.m § 3 (2) Baugesetzbuch in der Zeit vom

08. Dezember 2017 bis einschließlich 10. Januar 2018

im Rathaus der Stadt Rheinbach, Fachbereich V, Sachgebiet 60.2 Planung und Umwelt, Schweigelstr. 23, 53359 Rheinbach, 2. Obergeschoss (Altbau) während der allgemeinen Öffnungszeiten des Rathauses

Montag bis Donnerstag

       8.00 Uhr bis 12.00 Uhr
     14.00 Uhr bis 15.30 Uhr

Freitag                

8.00 Uhr bis 11.30 Uhr

zur allgemeinen Information der Öffentlichkeit erneut öffentlich aus.
Zusätzlich liegen als umweltrelevante Informationen:

-    das Gutachten des Büros Ginster Landschaft + Umwelt 2011: Stadt Rheinbach – Waldhotel.
Darstellung des Entwicklungsstandes. Meckenheim, Juni 2011  

-    der Landschaftspflegerische Begleitplan des Büros Ginster – Umwelt + Landschaft  2012 mit FFH-Verträglichkeitsprüfung und Artenschutzprüfung zum Bebauungsplan Rheinbach Nr. 62.2 „Erweiterung Waldhotel“
erneut öffentlich aus.


Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen nur zu den geänderten und ergänzten Teilen schriftlich oder zur Niederschrift beim Bürgermeister der Stadt Rheinbach, Fachbereich V, Sachgebiet 60.2 Planung und Umwelt,  Zimmer 212 (2. Obergeschoss, Altbau), Schweigelstraße 23, 53359 Rheinbach vorgebracht werden.

Weitere Einzelheiten und Hinweise entnehmen Sie bitte den öffentlichen Bekanntmachungen zur Reduzierung des Geltungsbereiches und zur Durchführung der erneuten öffentlichen Auslegung im Sonderdruck Nr. 4/2017 des amtlichen Mitteilungsblattes der Stadt Rheinbach „kultur und gewerbe“, Jahrgang 53, Erscheinungstag: 30.11.2017.


Planungsdokumente zum Download (PDF)

Zur Information über Ziel und Inhalt der Bauleitpläne stehen ab sofort nachstehende Dokumente (Stand: erneute öffentliche Auslegung) zur digitalen Einsichtnahme zur Verfügung:

zur 13. Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich „Waldhotel“


·    Öffentliche Bekanntmachung der Änderung des Geltungsbereiches und der Durchführung der erneuten öffentlichen Auslegung

·    Übersichtsplan mit Darstellung des Geltungsbereiches der 13. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Rheinbach für den Bereich „Waldhotel“

·    Entwurf der 13. Flächennutzungsplanänderung

·    Begründung zur 13. Flächennutzungsplanänderung

·    Umweltbericht zur 13. Flächennutzungsplanänderung als Anlage zur Begründung

·    Gutachten des Büros Ginster Landschaft + Umwelt 2011: Stadt Rheinbach – Waldhotel. Darstellung des Entwicklungsstandes. Meckenheim, Juni 2011  


·    Landschaftspflegerischer Begleitplan des Büros Ginster – Umwelt + Landschaft  2012 mit FFH-Verträglichkeitsprüfung und Artenschutzprüfung zum Bebauungsplan Rheinbach Nr. 62.2 „Erweiterung Waldhotel“

·    Wesentliche, bereits vorliegende umweltbezogene Stellungnahmen

zum Bebauungsplan Rheinbach Nr. 62.1 „Waldhotel“

·    Öffentliche Bekanntmachung der Änderung des Geltungsbereiches und der Durchführung der erneuten öffentlichen Auslegung

·    Übersichtsplan mit Darstellung des Geltungsbereiches des Bebauungsplanes Rheinbach Nr. 62.1 „Waldhotel“

·    Entwurf des Bebauungsplanes Rheinbach Nr. 62.1 „Waldhotel“

·    Begründung zum Bebauungsplan Rheinbach Nr. 62.1 „Waldhotel“

·    Umweltbericht zum Bebauungsplan Rheinbach Nr. 62.1 „Waldhotel“ als Anlage zur Begründung

·    Textliche Festsetzungen und Hinweise zum Bebauungsplan Rheinbach Nr. 62.1 „Waldhotel“

·    Wesentliche, bereits vorliegende umweltbezogene Stellungnahmen

Zusätzlich  sind die eingestellten Unterlagen zu den Bauleitplanverfahren in einem zentralen Portal des Landes unter der Internetadresse www.uvp.nrw.de  zugänglich.

 

Bebauungsplan Rheinbach Nr. 68 "Pallottistraße"

- derzeit keine Beteiligung -

 

Bebauungsplan Rheinbach Nr. 69 "Bachstraße"

- derzeit keine Beteiligung -

 

Bebauungsplan Rheinbach Nr. 70 "Pfarrgasse-Polligsstrasse"

- derzeit keine Beteiligung -

 

Bebauungsplan Rheinbach Nr. 71 "Hauptstraße - Pfarrgasse"

- derzeit keine Beteiligung -

 

Bebauungsplan Rheinbach Nr. 72 „Gartenviertel“

- derzeit keine Beteiligung -

 

Bebauungsplan Rheinbach Nr. 6 "Rodderfeld"; 15. vereinfachte Änderung im vereinfachten Verfahren gemäß § 13 Baugesetzbuch

OBplan Rheinbach Nr.jpegrtsteil
Rheinbach

Plangebiet
Das Änderungsgebiet liegt im Westen der Rheinbacher Kernstadt, westlich der L 493 (Münstereifeler Straße), östlich der Umgehungsstraße (L 493), südlich der Bahntrasse und nördlich der Straße „Am alten Viehwege“.

Planungsvorhaben
Konkretisierung der Bebauungsplanfestsetzungen zu den fußläufigen Verbindungen und Stellplatzflächen

Allgemeine Ziele und Zwecke der Planung
Um das Erscheinungsbild der Siedlung zu wahren sowie ihre städtebauliche Qualität als auch die Wohnqualität zu sichern, wird eine naturnahe Erhaltung der Vorgärten angestrebt und der fließende Verkehr soll aus den Wohnwegen herausgehalten werden.

Verfahrensschritt
Aufstellungsbeschluss
Der Rat der Stadt Rheinbach hat in seiner Sitzung am 15.12.2014 den Beschluss über die Aufstellung des Bebauungsplanes Rheinbach Nr. 6 „Rodderfeld“ 15. vereinfachte Änderung gemäß § 2 Abs. 1 BauGB gefasst.

Die Bebauungsplanänderung wird im vereinfachten Verfahren unter Anwendung des § 13 Baugesetzbuch ohne Durchführung einer frühzeitigen Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung und ohne Durchführung einer Umweltprüfung durchgeführt. Den Wortlaut des Aufstellungsbeschlusses entnehmen Sie bitte der öffentlichen Bekanntmachung in der März-Ausgabe 2015 des amtlichen Mitteilungsblattes der Stadt Rheinbach „kultur und gewerbe“.

Planungsdokumente zum Download (PDF)
Es liegen keine Planungsdokumente zum Download vor.

Öffentliche Bekanntmachung zum Download (PDF)
Öffentliche Bekanntmachung des Aufstellungsbeschlusses des Bebauungsplanes Rheinbach Nr. 6 „Rodderfeld“, 15. vereinfachte Änderung

 

Bebauungsplan Rheinbach-Wormersdorf Nr. 16 „In den Gärten“ 1. Änderung im beschleunigten Verfahren gemäß § 13 a Baugesetzbuch

-    Innerörtliche Nachverdichtung im Bereich bestehender Wohn- und Mischgebietsflächen –

 

31_03_2017_Wormersdorf_In_den_Gaerten

Ortsteil

Wormersdorf
Plangebiet

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes umfasst eine ca. 2,1 ha große Fläche im Nordwesten des Rheinbacher Ortsteils Womersdorf. Im Norden wird das Plangebiet durch den Verlauf der Straße „In den Gärten“ begrenzt. Im Osten verläuft die Plangebietsabgrenzung entlang der Kreisstraße K 16 („Unterdorf“). Im Süden wird das Plangebiet vom Grundstücksverlauf der begleitenden Landesstraße L 471 („Womersdorfer Straße“) begrenzt. Die Abgrenzung im Westen erfolgt durch die westlichen Grundstücksgrenzen der Grundstücke, Gemarkung Womersdorf, Flur 13, Flst. Nr. 92, 12 und 14.


Wesentliche Ziele und Zwecke der Planung

Um innerhalb des Geltungsbereichs des rechtsgültigen Bebauungsplans Rheinbach Nr. 16 „In den Gärten“, der deckungsgleich mit dem Geltungsbereich der anstehenden 1. Änderung des Bebauungsplanes Rheinbach-Wormersdorf Nr. 16 „In den Gärten ist, die planungsrechtlichen Grundlagen für eine zeitnah erforderliche Schulerweiterung sowie für eine geänderte interne Erschließung und innerörtliche Nachverdichtung zum Zwecke der Wohnbebauung zu schaffen und so eine geordnete städtebauliche Entwicklung für den Gesamtbereich zu gewährleisten, ist die 1. Änderung des Bebauungsplans erforderlich.

Wie im Ursprungsplan ist eine interne Erschließung in Form eines verkehrsberuhigten Bereichs mit Anbindung an die Straße „In den Gärten“ im Norden vorgesehen, die jedoch im Gegensatz zur vorhergehenden Planung um ca. 2,50 m im Querschnitt erweitert werden soll, um so die verkehrliche Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer im Plangebiet zu erhöhen. Eine verkehrliche Anbindung an die Landesstraße L 471 im Süden soll zugunsten der Ausweitung der Gemeinbedarfsflächen nicht weiterverfolgt werden. Aufgrund des Wegfalls der geplanten Verkehrsführung im Nahbereich des Schulstandortes kann im Gegensatz zur Planung im unterliegenden rechtskräftigen Bebauungsplan der nördliche Schulaußenbereich sowie das Haus Womersdorfer Straße 31 im Süden vollständig erhalten werden. Entlang der verbleibenden öffentlichen Erschließung, welche nun in Form einer Sticherschließung geplant wird, soll in Anlehnung an die unterliegende Planung weiterhin eine Bebauung in Form von Einfamilien- und Doppelhäusern ermöglicht werden. Diese sollen jedoch im Gegensatz zur bisherigen Planung parallel zur geplanten Erschließung angeordnet werden. Aufgrund der vorliegenden Planung kann so für diesen Plangebietsbereich ein zusätzliches Angebot an ca. zehn Bauplätzen mit insgesamt sechs Doppelhaushälften und vier Einzelhäusern geschaffen werden. Die Anordnung von Besucherstellplätzen ist innerhalb der geplanten öffentlichen Verkehrsflächen möglich.

Entlang der ursprünglich geplanten Sticherschließung im westlichen Teilbereich soll im Zuge der anstehenden 1. Änderung des Bebauungsplans die Erschließung und Zulässigkeit der baulichen Nachverdichtung für diesen Bereich zurückgenommen werden. Für die im öffentlichen Eigentum stehenden und zur baulichen Nachverdichtung weiterhin vorgesehenen Flächen in Fortsetzung der ursprünglich geplanten Sticherschließung (Flst. Nr. 12 - 14) soll nun mangels Grundstücksverfügbarkeit die Erschließung von Norden von Seiten der Straße „In den Gärten“ erfolgen. Auf Grundlage der Erschließungsplanung ist entlang der Straße „In den Gärten“ zuzüglich zur Erschließung der südlich gelegenen Grundstücksflächen die Errichtung eines Einzelhaues in Grenzbauweise analog zum angrenzenden Bestand möglich. Im südlichen Bereich werden weitere bauliche Nachverdichtungsmöglichkeiten eröffnet. Die Anordnung von Besucherstellplätzen ist auch in diesem Bereich innerhalb der geplanten öffentlichen Verkehrsflächen möglich.

Im Zuge der anstehenden 1. Änderung des Bebauungsplans sollen die bestehenden Festsetzungen zum überwiegenden Teil beibehalten und zugunsten der städtebaulichen Feinsteuerung im Innenbereich weiter vertieft werden. So sollen im Bereich des Allgemeinen Wohngebiets und des Mischgebiets zusätzlich Festsetzungen zu den zulässigen Dachneigungen getroffen werden, um in diesem sensiblen Bereich ein städtebaulich verträgliches Einfügen hinzukommender Bebauungen zu sichern. Zudem werden die örtlichen Bauvorschriften gegenüber der vorliegenden Planung weiter vertieft, um ein verträgliches und dauerhaftes homogenes Ortsbild zu wahren sowie die Gestaltung, städtebauliche Erscheinung und Nutzung der privaten Freiflächen für alle Grundstückseigentümer verbindlich und einheitlich untereinander zu regeln. Dadurch soll ein zukünftig städtebaulich geordnetes Gesamterscheinungsbild im Quartier erreicht werden. Die Festsetzungen und Hinweise des rechtskräftigen Bebauungsplans, welche nicht Bestandteil der 1. Änderung dieses Bebauungsplans geworden sind, sollen entsprechend entfallen.

Die Darstellung von Wohn- und Mischbauflächen im rechtsgültigen Flächennutzungsplan deckt sich grundsätzlich mit den Planungsabsichten. Eine wesentliche Abweichung besteht nur im Hinblick auf die Darstellung der privaten Grünflächen. Im Zuge des vorhergehenden Planverfahrens wurde auf Grundlage des landesplanerischen Einvernehmens von einer Änderung des Flächennutzungsplanes Abstand genommen. Mit der Überplanung der privaten Grünflächen werden die allgemeinen Grundzüge der geordneten Entwicklung von Bau- und Freiflächen im Ortsteil Wormersdorf weiterhin nicht berührt. Aus Gründen der Rechtssicherheit soll der Flächennutzungsplan jedoch nun im Wege der Berichtigung angepasst werden.

Verfahrensschritt

Durchführung der öffentlichen Auslegung gemäß § 3 (2) Baugesetzbuch und der Behördenbeteiligung gemäß § 4 (2) Baugesetzbuch
Der Entwurf der Bebauungsplanes Rheinbach-Wormersdorf Nr. 16 „In den Gärten“ 1. Änderung und die Begründung liegen gemäß § 3 (2) Baugesetzbuch in der Zeit vom

08. Dezember 2017 bis einschließlich 10. Januar 2018

im Rathaus Rheinbach, Schweigelstraße 23, 53359 Rheinbach, Fachbereich V, Sachgebiet 60.2 Planung und Umwelt, 2. Obergeschoss (Altbau), während der allgemeinen Öffnungszeiten des Rathauses

Montag bis Donnerstag  
     
8.00 Uhr bis 12.00 Uhr
14.00 Uhr bis 15.30 Uhr

Freitag 

8.00 Uhr bis 11.30 Uhr

zur allgemeinen Information der Öffentlichkeit öffentlich aus. Wesentliche umweltbezogene Stellungnahmen liegen zur öffentlichen Auslegung nicht vor. Es wird darauf hingewiesen, dass die gemäß § 3 (2) Baugesetzlich vorgeschriebene Dauer der öffentlichen Auslegung von einem Monat bei diesem Planverfahren wegen der in die Frist fallenden Feiertage verlängert wurde.

Weitere Einzelheiten und Hinweise entnehmen Sie bitte der öffentlichen Bekanntmachung zur öffentlichen Auslegung in der Dezember-Ausgabe 2017 des amtlichen Mitteilungsblattes der Stadt Rheinbach „kultur und gewerbe“, Jahrgang 53, (Erscheinungstag: 30.11.2017).

Öffentliche Bekanntmachung und Planungsdokumente  zum Download (PDF)

Zur Information über Inhalt und Ziel des Bebauungsplanes stehen ab sofort die öffentliche Bekanntmachung zur öffentlichen Auslegung und die auszulegenden Planungsdokumente zur digitalen Einsichtnahme zur Verfügung:

-    Öffentliche Bekanntmachung zur öffentlichen Auslegung der Bebauungsplanänderung
-    Luftbild mit Einzeichnung des Geltungsbereiches der Bebauungsplanänderung
-    Übersichtsplan mit Einzeichnung des Geltungsbereiches der Bebauungsplanänderung
-    Entwurf des Bebauungsplanes Rheinbach-Wormersdorf Nr.  16 „In den Gärten“ 1. Änderung
-    Begründung
-    Textliche Festsetzungen und Hinweise

Ebenfalls sind die eingestellten Informationen zu den Bauleitplanverfahren in einem zentralen Portal des Landes unter der Internetadresse www.uvp.nrw.de  zugänglich.