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Das Jugendamt- Aufgaben und Leistungen

WAHL DER JUGENDSCHÖFFINNEN UND JUGENDSCHÖFFEN FÜR DIE AMTSZEIT 2019 - 2023

Die Stadt Rheinbach sucht interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich als Jugendschöffin/Jugendschöffe bei der Strafkammer des Landgerichts Bonn oder beim Schöffengericht des Amtsgerichts Euskirchen, engagieren möchten.

Die Amtszeit dauert vom 01.01.2019 bis 31.12.2023.

Schöffen sind Laienrichter, die als Vertreter des Volkes mit Berufsrichtern in Strafprozessen mit Recht sprechen. Das Amt der Schöffin oder des Schöffen ist ein Ehrenamt. Interessierte müssen

  • die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und die deutsche Sprache ausreichend beherrschen
  • am 01.01. 2019 mindestens 25 und höchstens 69 Jahre alt sein
  • und in Rheinbach wohnen.

Juristische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Jugendschöffinnen und Jugendschöffen sollen erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sein. Sie sollten über soziale Kompetenz verfügen. Von ihnen werden Lebenserfahrung und Menschenkenntnis erwartet. Ihnen wird Kommunikations- und Dialogfähigkeit abverlangt.

Die Lebenserfahrung, die ein Schöffe mitbringen muss, kann aus beruflicher Erfahrung und/oder gesellschaftlichem Engagement resultieren.

Das verantwortungsvolle Amt eines Schöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und - wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes - gesundheitliche Eignung.

Schöffen müssen ihre Rolle im Strafverfahren kennen, über Rechte und Pflichten informiert sein und sich über die Ursachen von Kriminalität und den Sinn und Zweck von Strafe Gedanken gemacht haben. Sie müssen bereit sein, Zeit zu investieren, um sich über ihre Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten weiterzubilden. Objektivität und Unvoreingenommenheit müssen auch in schwierigen Situationen gewahrt werden, etwa wenn der Angeklagte aufgrund seines Verhaltens oder wegen der vorgeworfenen Tat zutiefst unsympathisch ist oder die öffentliche Meinung bereits eine Vorverurteilung ausgesprochen hat.

Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer, Strafvollzugsbedienstete usw.) und Religionsdiener sollen nicht zu Schöffen gewählt werden.

Die Verwaltung leitet die Vorschlagslisten mit den Namen der Bewerber, die im Jugendhilfeausschuss beschlossen werden, an das Amtsgericht Rheinbach weiter. Die Vorschläge sollen allen Gruppen der Bevölkerung nach Geschlecht, Alter, Beruf und sozialer Stellung angemessen berücksichtigen.

Weitere Informationen über das Jugendschöffenamt und das Bewerbungsverfahren erteilt das Jugendamt unter der Telefonnummer 02226/917-600.

Interessenten für das Amt eines Jugendschöffen richten ihre Bewerbung mit dem Formular bis zum 31. März 2018 an das

Jugendamt der Stadt Rheinbach
Sachgebiet Jugendhilfe
Aachener Straße 16
53359 Rheinbach
Fax: 02226/ 917-620
E-Mail: jugendamt@stadt-rheinbach.de.

Bewerbungsformulare können unter www.schoeffenwahl.de (www.schoeffenwahl.de/kommunen/formulare-mustertexte/) heruntergeladen werden.

Dsc00925Das Jugendamt sieht seine zentrale Rolle darin, die Entwicklung junger Menschen und ihre Integration in die Gesellschaft zu fördern. Hierzu zählt auch, Eltern zu informieren und zu beraten. Leitziel der Jugendhilfe ist, positive Lebensbedingungen für Kinder, Jugendliche und Familien zu schaffen oder zu erhalten. Das ist ein wesentliches Ziel, welches das Kinder- und Jugendhilfegesetz (Sozialgesetzbuch  Achtes Buch -SGB VIII) bereits in einer der Leitnormen im § 1 beschreibt.

Auf alle Leistungen des Jugendamtes besteht grundsätzlich ein Anspruch. Das Selbstverständnis des Jugendamtes ist insbesondere, rechtzeitig Hilfen und Unterstützung in und für Familien, Kinder und Jugendliche anzubieten. Die Prüfung Ihres Anspruches auf Leistungen wird in einem üblichen Verwaltungsverfahren vorgenommen, das sich von den Ihnen vielleicht bekannten Verfahren dadurch unterscheidet, dass ein pädagogischer Bedarf festgestellt wird. Dieser lässt sich natürlich nicht einfach "messen". Vielmehr kommen wir mit Ihnen während dieses Verfahrens ins Gespräch. Wenn Sie Interesse an den gesetzlichen Bestimmungen haben, können Sie sich hier informieren. Oder Sie lassen sich direkt hier im Jugendamt beraten.

Die Lebenslagen von Familien, Kindern und Jugendlichen sind vielfältig, genauso vielfältig, wie der mögliche Unterstützungsbedarf oder der Bedarf an Hilfe oder Beratung in Familien. Hierauf konzentriert sich das Leistungsangebot Ihres Jugendamtes, indem es für Sie Hilfe und Unterstützung anbietet, die auf Ihre Lebenssituation passt.

Wichtig zu wissen ist, dass Kinder und Jugendliche grundsätzlich einen eigenen Beratungsanspruch haben! Sie können sich auch an das Jugendamt wenden.

Wir möchten Sie einladen, sich auf den Seiten des Jugendamtes zu informieren. Klicken Sie hierzu bitte links auf einen Themenbereich, um nährere Informationen zu bekommen.

Dsc00923Wir möchten Sie ermuntern, bei allen Fragen, wo Interessen und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt stehen, Ihr Jugendamt anzurufen. Nehmen Sie persönlich oder telefonisch Kontakt auf. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Kontakt:
Stadtjugendamt
Aachener Straße 16
53359 Rheinbach
Telefon 02226 917-600
E-Mail jugendamt@stadt-rheinbach.de

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 16:30 Uhr und Freitag von 8:00 bis 12:30 Uhr.
Terminvereinbarungen auch außerhalb dieser Zeiten sind möglich.
Das Jugendamt liegt zentral in der Nähe des Bahnhofs.