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Tagesgruppe

Die  Hilfe zur Erziehung in der Tagesgruppe ist die Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Hilfe. Diese Hilfe richtet sich eher an Familien mit jüngeren Kindern von etwa 6 bis 12 Jahren, in denen die familiären Schwierigkeiten sehr groß geworden sind.
Es ist also kein Angebot zur Betreuung von Kindern auf Grund von Berufstätigkeit oder Ausbildung. Hier kämen ggf. Angebote im Bereich Kindertagespflege oder der Offenen Ganztagsschule (OGS) in Betracht.

Ziel dieser Hilfe ist, dass das Kind zu Hause verbleiben kann und nicht in einem Heim oder einer anderen Familie untergebracht werden muss. Mit der gesamten Familie wird mit pädagogischen Fachkräften an der problemhaften Situation gearbeitet, um für die erzieherischen und anderen Schwierigkeiten Lösungen zu finden. Ein Schwerpunkt dieser Hilfe liegt somit in der Arbeit mit und in der Familie (Elternarbeit).
 
Das Kind geht nach der Schule bis zum Nachmittag in die Tagesgruppe. Hierdurch sollen Familien entlastet und das Kind gezielt gefördert und in seiner psychosozialen Entwicklung unterstützt werden. Das gelingt dort sehr gut, weil es in einer Gruppe von Gleichaltrigen seine sozialen Lernerfahrungen machen kann.
Gleichzeitig wird es auch gezielt in den schulischen Belangen gefördert.

Die Hilfe kommt also in Frage, wenn Ihr schulpflichtiges Kind

  • Probleme in seinem Sozialverhalten hat
  • innerhalb Ihrer Familie nicht mehr gut zurechtkommt 
  • ständig Stress mit anderen Kindern hat
  • den Unterricht stört und in Konflikte mit seinen Lehrern oder mitschülern gerät
  • in der Schule nicht mehr mit kommt

Und Sie nicht mehr wissen, wie Sie die Probleme in Ihrer Familie lösen können und sich gezielte Hilfe und Unterstützung wünschen.