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Junge Volljährige

Normalerweise endet die Jugendhilfe, wenn man volljährig ist. Allerdings würde ein striktes Ende mit 18 Jahren dem Entwicklungsbedarf junger Erwachsener nicht ansatzweise gerecht. Man wird ja nicht mit einem „Klick“ erwachsen!

Deshalb haben junge Volljährige vom 18. bis zur Vollendung des 21.Lebensjahres die Möglichkeit, Hilfe zur Persönlichkeitsentwicklung und zur eigenständigen Lebensführung zu erhalten, wenn und solange die Hilfe auf Grund der individuellen Situation erforderlich ist. Es muss zuvor nicht notwendigerweise eine Hilfe über das Jugendamt geleistet worden sein. Wichtig ist aber Mitwirkungsbereitschaft.

Hier sind allerdings nur bestimmte Formen von Hilfen möglich, in aller Regel handelt es sich  um Verselbstständigungshilfen oder sogenannte Anschlusshilfen, nachdem ein Jugendlicher z.B. in einem Heim bis zur Volljährigkeit lebte.

Grundsätzlich kommen ambulante Unterstützungsangebote in Form einer Einzelfallhilfe, einer Intensiven Sozialpädagogischen Einzelbetreuung, aber auch die Weitergewährung von Hilfen in der Pflegefamilie oder einem Heim in Frage. Auch auf allgemeine Beratungsangebote besteht ein möglicher Anspruch.

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