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Gigabit-Ausbau in Rheinbach mit einem Masterplan unterlegt

Die Stadtverwaltung Rheinbach hat in 2018 eine Förderung von 50.000 EURO zur Planung des Gigabit-Ausbaus erhalten. Die Untersuchung wird durch den TÜV Rheinland begleitet und ist nun abgeschlossen.

Bürgermeister Stefan Raetz begrüßt diese Untersuchung ausdrücklich, denn „eine flächendeckende und leistungsfähige Breitbandinfrastruktur sind für Wirtschaft und Gesellschaft von essentieller Bedeutung und ist ein wichtiger Standortfaktor“.

Die Stadt Rheinbach hat sich dazu entschlossen eine flächendeckende Gigabit-Infrastruktur zu realisieren, indem sie Telekommunikationsunternehmen den Masterplan für einen eigenwirtschaftlichen Ausbau zur Verfügung stellt. „Die Breitbandversorgung gehört bis heute nicht zur öffentlichen Daseinsvorsorge, sondern ist privatwirtschaftlich organisiert“, so Thomas Spitz, Breitbandbeauftragter der Stadt. Mit dem Masterplan liegen nun genaue Daten in konsolidierter Form adressenscharf vor.

Insgesamt wird die Breitbandversorgung in der Studie der Stadt als gut bezeichnet. 99% der Gebäude verfügen über einen Anschluss von mindestens 30 Mbit/s im Downstream. Bei der Gigabitversorgung ist die Stadt nur mittelmäßig aufgestellt, denn ca. 51% aller Adressen (4.281) sind mit Kabel- oder Glasfaseranschlüssen versorgt, von denen aber nur ca. 2,1% tatsächlich mit Glasfaser angebunden sind. Die Stadt Rheinbach verfolgt dabei die nachhaltigste Strategie, da FTTB/FTTH-Netze (Glasfaser bis ins Gebäude) am besten für die zukünftige Nachfrageentwicklung geeignet – und gleichzeitig Voraussetzung für ein leistungsfähiges 5G Mobilfunknetz ist.