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Stadtverwaltung Rheinbach
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53359 Rheinbach
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Abweichende Öffnungszeiten

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Montag bis Mittwoch von 08:00 bis 17:00 Uhr
Donnerstag von 8:00 bis 18:00 Uhr
Freitag 8:00 bis 12:00 Uhr

Bürgerbüro
Montag bis Mittwoch von 08:00 bis 12:00 und 13:30 bis 15:30 Uhr
Donnerstag (durchgehend) von 8:00 bis 18:00 Uhr
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Bauordnung, Soziale Leistungen
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Stadtplan

Grußwort des Bürgermeisters


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!Buergermeister _stefan Raetz

ein Jahr, angefüllt mit Ereignissen und Erfahrungen vergeht wie im Fluge und kaum wird man sich dessen bewusst, ist ein weiteres Jahr vergangen. Es bleibt das Gefühl, dass die Zeit immer schneller voranschreitet und doch wissen wir dass es nicht so ist.

Auch in Rheinbach ist die Zeit nicht stehen geblieben. Das Jahr 2012 war geprägt von vielen positiven Ereignissen. Natürlich wurde nicht alles das erreicht was ich mir fest vorgenommen hatte – aber das ist normal.

Ja, was war 2012? Was bringt 2013? Ich kann nur einige Aspekte ansprechen. 2012 begeisterten uns erneut viele Veranstaltungen, wie u.a. die Rheinbach Classics, Kultur im Hof, der Karneval, die vielen Vereinsaktivitäten, die Chöre, die Aktionen von „Rheinbach liest“ mit der örtlichen Buchhandlung und der Bücherei, die Stadtfeste des Gewerbevereins, der Frühlings- und der Weihnachtsmarkt, der Römertag der Römerkanalfreunde, die sportlichen Leistungen der Rheinbacher Jugend mit Deutschen Meistern und Olympiasiegern oder die Radsportmeisterschaften, vorbildlich vom RSC Rheinbach durchgeführt.

Die Ergebnisse der Thermographiebefliegung gehen jetzt in der zweiten Januarwoche an alle Hauseigentümer raus. Nutzen Sie bitte die Erkenntnisse aus der Befliegung. Vor allem: Nutzen Sie auch die individuelle Beratung, die Ihnen die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Rheinbach bietet. Sie können viel für die Umwelt aber auch für die Zukunftsfähigkeit Ihrer Immobilie tun. Wir helfen Ihnen dabei!

Weitere Informationen zur Thermagrafiebefliegung finden Sie hier.

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2013 wird geprägt sein von einer weiteren, konsequenten, kommunalen Haushaltskonsolidierung. Die Finanznöte der Städte sind bekannt. Auch Rheinbach muss immer mehr Aufgaben (z.B. U3-Betreuung, Inklusion, etc.) mit immer weniger Landesmitteln bestreiten. Auch Steuererhöhungen und weitere Gebührenanpassungen sind daher, neben weiteren Einsparungen, nicht mehr tabu.

Die Schuldiskussion geht in die nächste Runde. Unsere gute Hauptschule wird auf Dauer die Schülerzahlen nicht halten können. Der Förderschule in Rheinbach brechen die Schüler ganz weg. Ob es daher eine Gesamtschule oder eine Sekundarschule oder eine andere Schullösung unter Einbeziehung der Realschule geben wird, muss die Diskussion aller Beteiligten in den nächsten Monaten zeigen. Mischen Sie sich ein! Das Thema „Inklusion“ bleibt eine weitere, auch finanzielle, Herausforderung. Auch hier würde ich mich freuen, wenn Sie mir Ihre Meinung hierzu mitteilen.

Im Februar beginnt die Sanierung des städtischen Kanals in der Hauptstraße. Die Sanierung ist dringend geboten. Beeinträchtigungen für Anwohner, Gewerbetreibende und Kunden werden so gering wie möglich gehalten. In drei Abschnitten wird vom Wilhelmplatz bis zum Lindenplatz binnen drei Monaten das Kanalnetz erneuert. Auch die jeweiligen Hausanschlüsse werden auf Vordermann gebracht.

Auch verschiedene Straßensanierungen stehen an. Ich glaube, jeder wird zustimmen, dass z.B. die Neugartenstraße dringend eine neue Oberfläche benötigt.

Unsere Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft wfeg hat mit Hilfe der Stadtverwaltung mit der Fa. DSG Canusa die größte betriebliche Ansiedlung der letzten Jahre realisiert. 2013 entstehen so weitere gut 200 neue Arbeitsplätze in Rheinbach.

Endlich ist es soweit. Der Ausbau des DB-Haltepunktes Rheinbach-Römerkanal beginnt. Nach dem erfolgten Spatenstich sollen die Ausbauarbeiten des weiteren „Bahnhofes“ zügig voranschreiten. Mit der P+R-Anlage und der Busanbindung wird der schienengebundene ÖPNV in Rheinbach noch attraktiver.

Unser Stadtwald hat als Nachfolger von Hans Lenzen mit Sebastian Tölle einen neuen, jungen, sehr motivierten Förster erhalten. Neben der forstwirtschaftlichen Arbeit steht auch die Ertüchtigung der beliebten Pilgerpfadsweiher an. Unser städtischer Wald wird weiterhin sowohl der Waldbewirtschaftung, als auch der Naherholung dienen.

2013 wird auch das Konzept zur Nutzung von regenerativen Energien in Rheinbach fertig gestellt. Daraus wird dann ein auf Rheinbach zugeschnittenes Maßnahmenpaket erarbeitet. Wo ist, unter Abwägung aller Belange, Windkraft sinnvoll möglich? Was ist mit der Nutzung der Erdwärme? Sind Biogasanlagen die Zukunft? Sind Nahwärmekonzepte umsetzbar? Alles das, und noch viel mehr, soll das Konzept beantworten. Wir wollen in Rheinbach zukunftssichere und bezahlbare Energie!

Das Thema Sicherheit wird auch in 2013 eine wichtige Rolle spielen. Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist alarmierend. Ich setze hier mit der Polizei verstärkt auf Vorbeugung. Aber ich fordere auch mehr Polizeipräsenz durch das Land! Meine Bitte: Wenn Sie in Ihrem Umfeld etwas Verdächtiges bemerken, bitte benachrichtigen Sie sofort die Polizei.

Seit einigen Monaten hat die Stadt Rheinbach einen ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten. Nutzen Sie bitte die Angebote von Herrn Dipl.-Ing. Günter Wittmer. Seine Kontaktdaten finden Sie in kultur&gewerbe und auf der Internetseite der Stadt. Die Seniorengerechtigkeit ist mir, gerade aus den Schlussfolgerungen des Rheinbacher Demographieberichtes, ein wichtiges Anliegen.

2013 begehen unsere Schützen in Rheinbach ihre 700-Jahr-Feier. Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie im Mai kräftig mitfeiern. Es wird ein schönes Fest! Auch unser Brauchtum „Schützenverein“ verdient Ihre Unterstützung.

Besonders hinweisen möchte ich noch auf eine Fahrt nach Verdun (F) am 17. Mai 2013. Anlässlich des 50. Jahrestages des Deutsch-Französischen-Freundschaftsvertrages ist in Verdun die Aufstellung der von Pater Ludwig geschaffenen Bronzeskulptur „Der Abschied“ beabsichtigt. Näheres erfahren Sie noch aus kultur+gewerbe.

Sie sehen - obwohl ich nur ein paar Schlaglichter aufzählen konnte, es war 2012 viel los und es wird auch in 2013 „nicht langweilig“.

Ich danke allen, die auch in 2012 zum guten Ruf unserer schönen Stadt beigetragen haben - egal ob im Stadtrat, in der Verwaltung, in den Vereinen, im Ehrenamt oder auch privat - recht herzlich für ihr Engagement und wünsche Ihnen allen alles Gute für ein gesundes, zufriedenes und erfolgreiches Jahr 2013.
 

Ihr 
Stefan Raetz