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Stadtverwaltung Rheinbach
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53359 Rheinbach
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Abweichende Öffnungszeiten Bürgerinfothek
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Donnerstag
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Freitag 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Bürgerbüro
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Donnerstag
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Soziale Leistungen
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Bauverwaltung, Bauordnung
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Grußwort des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, verehrte Gäste!​​

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in einer Zeit, in der wir häufig mit Problemen und Krisen konfrontiert werden, uns die Zukunft mitunter beunruhigt, manche vielleicht sogar beängstigt, hilft es vielleicht, den Blick auf das Erreichte zu richten: Denn daraus lässt sich zweifelsfrei ablesen, wie viel zu bewegen wir doch imstande sind.

Im nun endenden Kalenderjahr konnten wir einiges angehen und erledigen, wovon auch die Rheinbacher Orsteile profitiert haben. Da wären beispielsweise der Glasfaseranschluss in den Rheinbacher Ortschaften Queckenberg, Loch, Sürst und Hardt, der Anschluss Ramershovens an das Erdgas- und Glasfasernetz, die Sanierung der Straßenbeleuchtung Flerzheim und die Sanierung der Kinderspielplätze im gesamten Stadtgebiet.

Das verbesserte ÖPNV-Angebot, u.a. mit Kleinbussen in den Höhenorten, wurde ergänzt durch die vom Seniorenforum initiiere Ausstattung der Haltestellen des Stadthüfers mit generationengerechten Sitzbänken.

Mit den Kanalsanierungsarbeiten im Rheinbacher Süden und in Merzbach wurde städtische Infrastruktur ertüchtigt. Unter diesem Aspekt ist auch die Straßen- und Kanalerneuerung in der Turmstraße zu sehen. Ein durchaus schwieriges Unterfangen, gilt es doch die Bedürfnisse und Wünsche von Fußgängern, Radfahrern, Autofahrern und nicht zuletzt von Anliegern abzuwägen und mit einem tragfähigen Kompromiss möglichst allen Beteiligten gerecht zu werden.

Auch die Rheinbacher Ausbildungsbörse haben wir über Jahre zu einer Veranstaltung von überregionaler Bedeutung entwickelt. Mittlerweile nehmen gut 2.000 Jugendliche dieses Angebot an, um sich über rund 350 Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten in 130 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen zu informieren.

Natürlich geht auch die Stadt- und Wirtschaftsentwicklung in Rheinbach weiter. Nachdem wir das Handlungskonzept „Wohnen Rheinbach 2030“ als städtebauliches Konzept beschlossen haben, gilt es im kommenden Jahr unter anderem das sogenannte „Pallotti-Areal“, aber auch die ehemalige “Majolikafläche", zu entwickeln und die Gewerbeansiedlungen im „Wolbersacker“ voran zu treiben.

Mit der 1. Rheinbacher Ideenbörse weitete die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft der Stadt Rheinbach in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg und der Synergie VertriebsDienstleistung GmbH die Förderung junger Unternehmensgründer auf dem Weg in die Selbstständigkeit mit einem neuen Forum für Startups, innovative Geschäftsideen und junge kreative Unternehmen weiter aus.

Rheinbachs Dienstleister, der Einzelhandel, die Handwerksbetriebe und Wirtschaftsunternehmen bieten den Bürgerinnen und Bürgern eine immense Vielfalt an Angeboten und geben vielen Menschen einen guten und sicheren Arbeitsplatz. Hierzu zählen mit Amtsgericht, Bundeswehr, Justizvollzugsanstalt, Job-Center und Kreisverwaltung auch unsere öffentlichen Arbeitgeber.

Die Bundeswehr, der mittlerweile größte Arbeitgeber in Rheinbach, unterhält seit 1957 einen Standort in Rheinbach. Formelle Patenschaften zu denen in der Tomburg-Kaserne stationierten Einheiten gab es seit 1987: zunächst mit dem Fernmeldebatallion 910, dann mit der Führungsunterstützungsbrigade 910 und anschließend bis 2013 mit dem Kommando Strategische Aufklärung und seitdem mit dem Betriebszentrum IT-System. In einem würdevollen Rahmen wurde nunmehr das fünfjährige Bestehen dieser jüngsten Patenschaft gefeiert.

Erfreulich war insofern auch der Besuch der Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, die anlässlich ihres Besuchs des militärischen Organisationsbereichs Cyber- und Informationsraum weitere Investitionen in Höhe von 23 Millionen Euro für den Standort Rheinbach angekündigt hat.

Das kulturelle Leben wurde einmal mehr bereichert durch die Veranstaltungsreihe „Kultur im Hof“. Darüber hinaus hat uns „Beethoven in Rheinbach“ begeistert. Nach der Einstimmung mit einem Gastspiel der Deutschen Streicherphilharmonie am 15. September, begeisterten beim Musikfest am 10. November das Bonner Jugendsymphonieorchester, die Tomburg Winds und das Beethoven Orchester Bonn das Publikum. Wir freuen uns auf das kommende Jahr, wenn die Veranstaltungsreihe "Beethoven in Rheinbach" fortgeführt wird.

Auch für die wachsende Anzahl touristisch interessierter Gäste Rheinbachs konnten einige Projekte abgeschlossen bzw. verwirklicht werden. Neben der Sanierung der Umfassungsmauer der Tomburgruine wurde, nach gemeinsamer jahrelanger Anstrengung mit dem Freundeskreis Römerkanal, das Römerkanal-Infozentrum seiner Bestimmung übergeben.

Außer dem Jubiläum „50 Jahre Rhein-Sieg-Kreis“, konnten wir 2019 überdies das 50-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Villeneuve lez Avignon feiern.

Einen weiteren Meilenstein der europäischen Völkerverständigung haben wir mit der Unterzeichnung der Partnerschaft des Friedens im französischen Douaumont-Vaux bei Verdun und die Übernahme der „Ewigen Flamme vom Grab des unbekannten Soldaten“ vom Pariser Arc de Triomphe erreicht. Ich bin zuversichtlich, dass die Verstetigung dieser Beziehungen und das Bewahren der Erinnerungskultur durch die Einbindung junger Menschen, den Erhalt des Friedens im Herzen Europas befördert.

Auch der Klima- und Umweltschutz rückte 2019 spürbar in den Fokus. Die Stadt hat den  ökologischen Gewässerausbau am Ramershovener Bach in Angriff genommen und ist dem  Bündnis „Kommunen für Biologische Vielfalt“ beigetreten. Beim Klimatag in Rheinbach, haben sich bei der ersten Klimakonferenz zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Region ausgetauscht. Nachdem die  Katholische Grundschule Wormersdorf wurde als Naturpark-Schule ausgezeichnet wurde, erhielt das Naturparkzentrum im Himmeroder Hof den Rheinbacher Klimaschutzpreis. Seit der Eröffnung der E-Bike-Verleihstation der RVK, stehen am Bahnhof Rheinbach Leihfahrräder zur Verfügung. Angesichts des überall zu bedauernden Flugmülls hat sich dieses Jahr eine Steuerungsgruppe „Plastikmüllfreies Rheinbach“ gegründet. Mit dem einstimmig gefassten Grundsatzbeschluss des Rates der Stadt Rheinbach zum Umgang mit den Herausforderungen des Klimawandels sind wir auf dem richtigen Weg.

Mit dem 01.01.2020 beginnt ein neues Jahrzehnt. Vor zehn Jahren, an der Schwelle von 2009 zu 2010, haben uns Alkohol- und Glasverbote im öffentlichen Raum beschäftigt. Das haben wir in den Griff bekommen. Vor fünf Jahren begann der Zustrom zahlreicher hilfebedürftiger Menschen, die wegen Kriege und Verfolgung in ihren Heimatländern, in der Hoffnung auf ein Leben in Sicherheit und Würde Schutz in Rheinbach suchten. Auch diese Aufgabe haben wir gemeinschaftlich geschultert.

Es ist absehbar, dass uns auch das kommende Jahrzehnt vor weitere, vielleicht in Umfang und Ausmaß bisher nicht gekannte Herausforderungen stellt. Wenn ich aber als Bürgermeister dieser Stadt nach zwanzig Jahren in diesem Amt eines mit Bestimmtheit sagen kann, dann, dass wir zahlreiche Probleme lösen können, wenn es die Bürgerinnen und Bürger, Politik und Verwaltung gemeinsam angehen.

In diesem Sinne danke ich Ihnen allen für Verständnis und ein gewisses Maß an Gelassenheit. Ich danke insbesondere den unermüdlich ehrenamtlich Tätigen für ihr selbstloses Engagement, wozu auch die Mitglieder des Rates, die sachkundigen Bürgerinnen und Bürger und nicht zuletzt die Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher zählen.

Ihnen allen wünsche ich für das kommende Jahr vor allem Gesundheit, Zufriedenheit, Erfolg, Frieden und Gottes Segen.

Ihr

Stefan Raetz