. .

Stadtverwaltung Rheinbach
Schweigelstraße 23
53359 Rheinbach
Telefon 02226 917-0
Telefax 02226 917-215

Allgemeine Öffnungszeiten
Montag bis Donnerstag
08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
14:00 Uhr bis 15:30 Uhr
Freitag 08:00 Uhr bis 11:30 Uhr
Abweichende Öffnungszeiten Bürgerinfothek
Montag bis Mittwoch
08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Donnerstag
08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Freitag 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Bürgerbüro
Montag bis Mittwoch
08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
14:00 Uhr bis 15:30 Uhr
Donnerstag
08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Freitag
08:00 Uhr bis 11:30 Uhr
Soziale Leistungen
Montag bis Dienstag
08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Mittwoch geschlossen
Donnerstag
08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
14:00 Uhr bis 15:30 Uhr
Freitag geschlossen
Bauverwaltung, Bauordnung
Montag bis Dienstag
08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Mittwoch geschlossen
Donnerstag
08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
14:00 Uhr bis 15:30 Uhr
Freitag
08:00 Uhr bis 11:30 Uhr
Jugendamt
Diensstelle Aachener Str. 16
Montag bis Donnerstag
08:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Freitag
08:00 Uhr bis 12:30 Uhr
Terminvereinbarung auch außerhalb dieser Zeiten möglich

Konten der Stadt Rheinbach
Kreissparkasse Köln
045 803 707 (BLZ 370 502 99)
IBAN: DE49 3705 0299 0045 8037 07
BIC: COKSDE33XXX

Raiffeisenbank Voreifel eG
10 805 015 (BLZ 370 696 27)
IBAN: DE47 3706 9627 0010 8050 15
BIC: GENODED1RBC

Grußwort des Bürgermeisters

​​Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, verehrte Gäste!​​Buergermeister Stefan Raetz 2014

​was war das für ein intensives Jahr 2015! Wir hatten viele Herausforderungen zu meistern. Der Blick auf das Jahr 2016 zeigt, dass wir erneut vor einer großen Aufgabe stehen.

Wir müssen - und wir werden - weitere ankommende Flüchtlinge in Rheinbach aufnehmen. Eine Mammutaufgabe, die uns allen viel, viel abverlangen wird. Ihnen, mir, meinen Mitarbeitern - uns allen! Wir werden dies nur dann bewältigen, wenn weiterhin alle mitmachen. Rheinbach hat bereits über 500 Flüchtlinge aufgenommen. Jeden Monat werden derzeit 100 weitere Flüchtlinge dazu kommen. Die „normalen“ Unterbringungsmöglichkeiten sind inzwischen belegt, Wohnraum ist in Rheinbach immer knapp, neue Wohnungen zu bauen dauert, daher muss für eine Übergangszeit - von der niemand sagen kann wie lange das sein wird - auch auf die Mehrzweckhallen und - obwohl wir das ausschließen wollten - wohl auch auf Turnhallen zurückgegriffen werden. Dafür bitte ich um Verständnis. Natürlich greift das in die Nutzung der Hallen ein, benachteiligt dies die Vereine, die Dorfgemeinschaft und die Jugend. Eine zumindest teilweise Kompensation kann sicherlich über die Solidargemeinschaft der Vereine als Nutzer städtischer Einrichtungen erfolgen. Die Übernahme der Kosten, die für eine notwendige Anmietung von Zelten für die Durchführung besonderer Veranstaltungen entstehen durch die Stadt Rheinbach ist ebenfalls eine Unterstützungsmöglichkeit, um das Ortsleben weiter zu fördern.

Ich danke in diesem Jahr exemplarisch und ganz besonders den überaus aktiven ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern in der Kernstadt und den Ortschaften. Was sich hier innerhalb kürzester Zeit an Unterstützung und Begleitung der Flüchtlinge aufgebaut hat, macht mich stolz und zeigt mir, wie weltoffen Rheinbach ist. Jeder, der sich hier engagiert erlebt etwas ganz Besonderes. Öffnen wir alle unsere Herzen - wir bekommen nur für etwas Zeit für die Neuankömmlinge unglaublich viel zurück: Dankbarkeit! Vergessen wir nicht: Es geht um Menschen - Erwachsene und Kinder. Es geht um Menschen, die fliehen - vor Krieg, Willkür, Verfolgung, Diktatur, Armut und zunehmend auch Klimaerwärmung. Würden wir in dieser Situation nicht auch fliehen?

Eine ganz besondere Aufgabe ist die Integration der Neuankömmlinge. Auch hier sind wir alle gefordert. Meine Stadtverwaltung kann z.Zt. nur die Unter5 bringung und Versorgung, so menschenwürdig wie möglich, gewährleisten. Ich bin auch hier stolz zu erleben, wie meine Mitarbeiter dies meistern. Eine Flüchtlingskoordinatorin wir noch in diesem Monat ihren Dienst aufnehmen. Auch die Information auf der Internetseite der Stadt Rheinbach wird zu dem Thema „Flüchtlinge“ neu gebündelt werden. Die Integrationsarbeit liegt überwiegend in den Händen des Ehrenamtes, sowie der Kindergärten, Schulen und Vereine. Besondere Schulklassen sind gebildet worden. Die Lehrkräfte, Schulverwaltung und die Mitarbeiter meines Jugendamtes sind unermüdlich im Einsatz. Schauen Sie mal in die Augen der Kinder, wenn diese begeistert und lernwillig dem Unterricht folgen! Es wird Ihnen warm ums Herz!

Unser Asyl ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft - und unserer Stadt.

Die Flüchtlingsaufnahme überlagert z.Zt. alle anderen wichtigen Themen. Natürlich geht auch die Stadt- und Wirtschaftsentwicklung in Rheinbach weiter. In diesem Jahr werden wir das Integrierte Handlungskonzept für die Innenstadt und das Handlungskonzept „Wohnen“ beschließen. Wir können mit guten Aussichten ins Jahr 2016 blicken. Auch das ist mit dem überaus aktiven Ehrenamt zu verdanken. Ich danke allen Ehrenamtlern recht herzlich für ihr Engagement. Ausdrücklich schließe ich hier den gesamten Stadtrat, die Ortsvorsteher und die Ortsausschussvorsitzenden mit ein. Aber auch unser Handwerk, unsere öffentlichen Arbeitgeber incl. der Bundeswehr und der Justizvollzugsanstalt, unsere Dienstleister, unser Einzelhandel und unsere Wirtschaftsunternehmen sind ein wesentlicher Faktor für die gute Zukunftsprognose unserer Stadt Rheinbach.

Hoffentlich gelingt es uns in diesen durchaus stürmischen Zeiten doch noch ein Maß an Ruhe, Gelassenheit und Fröhlichkeit zu finden. Denken wir in dieser Zeit auch an unsere Soldaten, die fernab der Heimat im Einsatz sind. Mögen sie alle wieder gesund nach Hause kommen.

Ihnen allen wünsche ich für das kommende Jahr Gesundheit, Zufriedenheit, Erfolg, Frieden und Gottes Segen.

Ihr
Stefan Raetz